Nicht erst der Osterhase darf die Novemberhilfen bringen!

Nicht erst der Osterhase darf die Novemberhilfen bringen!
v. li. Volker Mayer-Lay (Bundestagskandidat und Kreisvorsitzender CDU Bodenseekreis), Michael Jeckel (Wirt vom „Galgenhölzle“) und Dominique Emerich (Landtagskandidatin der CDU Bodenseekreis) (Bild: CDU BK)
WOCHENBLATT
Redaktion

Dominique Emerich und Volker Mayer-Lay wollen Auszahlung der Corona-Hilfen beschleunigen

Bodenseekreis – Die Kandidaten der CDU am Bodensee für den Landtag und Bundestag, Dominique Emerich und Volker Mayer-Lay, besuchten den Wirt der Überlinger Kultkneipe „Galgenhölzle“, Michael Jeckel, um mit ihm über die Zeit des Lockdowns zu sprechen. Michael Jeckel schilderte dabei, dass es für ihn wichtig sei, in dieser Zeit niemanden entlassen zu müssen. 

Der Galgenwirt kann stolz darauf sein, seinen Mitarbeitern weiterhin ihren Lohn garantieren zu können. Als ehemaliger DEHOGA-Chef im Bodenseekreis weiß Jeckel jedoch darum, dass andere Gastronomen deutlich knapper kalkulieren und damit viel schneller in eine finanzielle Schieflage gekommen sind. Aus Sicht von Michael Jeckel war schon der erste Lockdown geeignet, den Fortbestand vieler Gastronomien und kleiner Kneipen zu gefährden. Im zweiten Lockdown, der für die Gastronomie schon bereits seit November gilt, ist das Bild noch ein viel verheerenderes: „Die November-Hilfen und Dezember-Hilfen sind bis heute nicht komplett ausbezahlt. Das macht es für jeden Gewerbetreibenden schwierig, die weiterlaufenden Kosten zu stemmen“, stellt Jeckel die Erfahrungen von Branchen-Kollegen dar. „Für mich ist es der absolute Witz, dass die Verzögerung auf die noch nicht fertig gestellte Software begründet wird. Hier hätten Politik und Verwaltung bereits im Sommer Vorsorge betreiben müssen, dass so etwas nicht passiert. Jetzt schauen hier die Gastronomen und Gewerbetreibenden in die Röhre“, so Jeckel.

Dominique Emerich und Volker Mayer-Lay sind sich einig: Eine solche Verzögerung, die die Existenz von so vielen gefährdet, ist unerträglich. Auch wenn es hier IT- Probleme geben mag. In dieser prekären Zeit muss es schnelle und unbürokratische Hilfe geben. Das Geld muss jetzt fliesen und nicht erst im Osternest liegen!