Nicht den Kopf hängen lassen: Mit diesen Tipps halten Tulpen länger

Nicht den Kopf hängen lassen: Mit diesen Tipps halten Tulpen länger
Farbenfrohe Tulpen bringen Frühling und gute Laune in die eigenen vier Wände. (Bild: Pixabay)
WOCHENBLATT
Redaktion

Mit einem Strauß bunter Tulpen holt man sich den Frühling ins Haus. Wenn sie doch nur nicht so schnell wieder hinüber wären! Mit unseren Tipps halten sich die Frühlingsboten etwas länger.

1. Der richtige Anschnitt

Es ist NICHT egal, wie man die Blumen anschneidet. Die meisten Leute setzen den Schnitt schräg an, doch sie halten länger, wenn man ihn gerade setzt. Wichtig immer: Beim Anschnitt ein scharfes und sauberes Messer nutzen und direkt ins Wasser stellen. Die Stiele sollten jeden Tag nachgeschnitten werden. Tief sitzende Blätter im Stielbereich sollten entfernt werden.

Längere Haltbarkeit der Frühlingsboten: Auf den richtigen Anschnitt kommt es an.
Längere Haltbarkeit der Frühlingsboten: Auf den richtigen Anschnitt kommt es an. (Bild: Albina White von Pexels)

2. Das Wasser

Die Vase sollte nicht randvoll mit Wasser gefüllt werden. Fünf bis sieben Zentimeter Wasserstand sind ideal. Tulpen wachsen im Blühverlauf weiter. Durch den niedrigen Wasserpegel kann man das Wachstum ein bisschen hinauszögern. Außerdem hilfreich ist es, das Wasser alle zwei Tage zu wechseln oder es täglich aufzugießen.

3. Tulpen mögen es kühl

Lagert man Tulpen auch tagsüber an einem schattigen Platz und stellt sie nachts am besten an einen kühlen Ort, wie zum Beispiel die Garage, halten sie sich auch länger. Allerdings darf der Platz auch nicht ZU kalt sein. Denn Frost schadet den Frühlingsblumen auch. Übrigens sollten die Blumen nicht direkt neben die Obstschale gestellt werden. Ausströmende Reifegase beschleunigen den Verfall der Tulpen.

4. Nicht mit anderen Blumen kombinieren

Tulpen mögen nicht jede andere Blume gern neben sich in der Vase haben. Vor allem jene, die das Wasser schleimig machen, verachten Tulpen und strafen das zwanghafte Beisammensein mit einem schnellen Absterben. Ein Beispiel für unbeliebte Gefährten in der Vase sind Osterglocken (Narzissen).

Durch die Absonderung des giftigen Schleims der Narzissen, sollten diese nicht mit Tulpen kombiniert werden.
Durch die Absonderung des giftigen Schleims der Narzissen, sollten diese nicht mit Tulpen kombiniert werden. (Bild: Pixabay)

5. Frische-Test

Mit einem einfachen Trick können Sie testen, ob die Tulpen frisch sind. Wenn Sie Stängel und Blätter leicht aneinander reiben, müssen sie quietschen. Dann sind sie perfekt und Sie haben lange Freude an den Blumen.

6. Unterschiedliche Tulpen-Arten

Es gibt hängende Tulpenarten. Die werden extra so gezüchtet, damit sie in einem hübschen Bogen über dem Vasenrand präsentiert werden. Denen geht es nicht schlecht und die müssen auch noch nicht weg. Die gehören so.