Neues Alpenvereinsjahrbuch über Freiheit

Neues Alpenvereinsjahrbuch über Freiheit
Felsinsel im Persgletscher unter dem Piz Palü (Bild: J. Winkler)
WOCHENBLATT
Redaktion

Sind die Menschen in den Bergen wirklich frei? Das druckfrische Alpenvereinsjahrbuch „Berg 2022“ beschäftigt sich mit dieser uralten und dann doch sehr aktuellen Frage – Stichworte Corona, Overtourism, Social Media. Die Antworten der Autoren sind so unterschiedlich wie überraschend. Unter ihnen zum Beispiel ein Experte für Künstliche Intelligenz.

Das Alpenvereinsjahrbuch ist ab sofort im DAV-Shop sowie im Buchhandel erhältlich. Über den Themenfokus zur Freiheit hinaus bietet das Gemeinschaftswerk des Deutschen, Österreichischen und Südtiroler Alpenvereins einmal mehr eine gelungene Mischung aus verschiedenen alpinen Themen – aufbereitet in außergewöhnlichen Reportagen, interessanten Porträts und packenden Bildern. Hier der Überblick über die Kapitel:

Von Bergführern und Gemsjägern

Die Rubrik BergWelten widmet sich einem alpinistischen Prunkstück: dem Ortler. Der Gemsjäger Josef Pichler, auch „Pseirer Josele“ genannt, bestieg bereits im Jahr 1804 den 3905 Meter hohen Gipfel. Erinnert wird zudem an einen der prägendsten Bergführer der Geschichte: Joseph Pinggera. Gemeinsam mit dem Kartografen und Polarforscher Julius von Payer vollbrachte er zahlreiche Erstbesteigungen der Ortlergruppe. Neben der Erschließungsgeschichte finden auch die charmanten Täler rund um das Bergmassiv sowie die Artenvielfalt des Nationalparks Stilfserjoch ihre Würdigung.

Infos:
Alpenvereinsjahrbuch „BERG 2022“ – 256 Seiten, mit 336 Farb- und Schwarz-Weiß-Abbildungen, 21 x 26 cm, gebunden
ISBN 978-3-7022-3977-0 – Preis: € 20,90