Neue Erkenntnisse zum tödlichen Brand in Friedrichshafen

Neue Erkenntnisse zum tödlichen Brand in Friedrichshafen
Eine 40-jährige Frau starb am Donnerstag vor einer Woche bei einem Brand in Friedrichshafen. (Bild: David Pichler / Wochenblatt Media)

Friedrichshafen (dpi) – Nachdem eine 40-jährige Frau bei einem Brand in Friedrichshafen starb, gibt die Polizei neue Informationen raus.

Ein lauter Knall und dann brennt es: Am 2. Dezember kam es in der Maybachstraße Friedrichshafen zu einem folgenschweren Brand in einem Mehrfamilienhaus. Um 23:15 Uhr wurden die Feuerwehr Friedrichshafen, sowie Kräfte des Deutschen Roten Kreuzes und der Polizei zu dem Wohnungsbrand alarmiert. Durch das rasche Eingreifen konnte die Feuerwehr weitere Schäden verhindern. Für die 40-jährige Bewohnerin kam jedoch jede Hilfe zu spät (wir berichteten).

Ermittler der Kriminalpolizei hatten die Wohnung noch am Brandabend untersucht und Beweismittel sichergestellt.

Polizei schließt Fremdeinwirken aus

Sowohl Feuerwehr als auch die Polizei sprachen am Brandabend von einem lauten Knall, der gemeldet wurde. Wie Simon Göppert von der Pressestelle des Polizeipräsidiums Ravensburg jedoch bestätigte, könne man derzeit eine Fremdeinwirkung ausschließen. „Es handelt sich hierbei um den aktuellen Ermittlungsstand“ so Göppert gegenüber dem Wochenblatt.

Eine Obduktion der Verstorbenen hatte den Ermittlern wohl weitere Erkenntnisse gebracht. Derzeit wolle man aber keine weiteren Informationen an die Öffentlichkeit bringen. Als Brandursache geht die Polizei von einem technischen Gerät aus. 

Beamte der Streifenpolizei und der Kriminalpolizei waren im Einsatz.
Beamte der Streifenpolizei und der Kriminalpolizei waren im Einsatz. (Bild: David Pichler / Wochenblatt Media)

Für Einsatzkräfte belastendes Erlebnis

Feuerwehrmänner hatten die Leiche der Frau bei den Löscharbeiten im Gebäude aufgefunden. „Wir haben die Kräfte, die die Frau im Brandraum aufgefunden haben, sofort vom Einsatz zurückgenommen“ erklärte Friedrichshafens Feuerwehr-Kommandant Felix Engesser noch am Brandort gegenüber Wochenblatt Redakteur David Pichler. Interne Gespräche würden ihnen nun bei der Verarbeitung helfen.

Ein Großaufgebot der Feuerwehr Friedrichshafen war im Einsatz.
Ein Großaufgebot der Feuerwehr Friedrichshafen war im Einsatz. (Bild: David Pichler / Wochenblatt Media)