Neu im Museum Biberach: Fasnachtsmasken von Josef Hasenmaile

Neu im Museum Biberach: Fasnachtsmasken von Josef Hasenmaile
Der Moorochse und die Hexe wurden aus Kiefernholz geschnitzt. (Bild: Stadtverwaltung Biberach)
WOCHENBLATT
Redaktion

Biberach – Das Museum Biberach hat eine großzügige Schenkung aus dem Nachlass des Künstlers Josef Hasenmaile (Mittelbuch 1909–Biberach 1993) erhalten. Josef Hasenmaile ist vielen Besucherinnen und Besuchern des Museums als Schöpfer des großformatigen Stadtmodells bekannt. Aber der Biberacher Bildhauer hat sich besonders als Schnitzer von Fastnachtsmasken einen Namen gemacht.

Hasenmaile beginnt als handwerklicher Holzbildhauer und legt 1946 seine Meisterprüfung ab. 1947 erhält er erstmals den Auftrag, eine Fastnachtsmaske zu schnitzen, und wird bald zum bekanntesten Maskenschnitzer in Oberschwaben. Das Museum Biberach besaß bereits einige Werke des Künstlers, allerdings noch keine Maske. Deshalb ist die Freude groß, dass durch die Schenkung von Eleonore König, Witwe von Kurt König, dem Neffen des Künstlers, nun neben weiteren geschnitzten Kunstobjekten erstmals auch Fasnachtsmasken von Hasenmaile in die Sammlung des Museums gekommen sind.

In der stadtgeschichtlichen Abteilung im Museumsfoyer werden die Besucherinnen und Besucher ab sofort von zwei Masken aus der Schenkung begrüßt – eine Hexe und ein Moorochse.

(Pressemitteilung: Stadt Biberach)