Nagelköder sollten Tiere schwer verletzten

Nagelköder sollten Tiere schwer verletzten
Gefährliche Köder ausgelegt: Die Polizei ermittelt und bittet Hundebesitzer zur Vorsicht // Symbolbild (Bild: picture alliance / blickwinkel/R. Schoenenberg | R. Schoenenberg)
WOCHENBLATT
Redaktion

Ulm – Eine aufmerksame Zeugin meldete um 10.30 Uhr mehrere gefährliche Köder im Bereich der Lichternsee-Brücke im Donautal.

Die Polizei fand insgesamt 40 Wurst-Stücke links und rechts des Radweges. Diese waren durch einen Unbekannten mit kleinen Nägeln bespickt und dann auf dem Fußweg platziert worden. Ebenso fanden die Ermittler mehrere Häufchen Futter, die vermutlich zum Anlocken von Tieren, durch den Unbekannten ausgelegt worden waren. Die Polizei sicherte Spuren und hat die Ermittlungen aufgenommen. Bislang sind der Polizei in diesem Zusammenhang keine verletzten Tiere bekannt geworden.

Zeugen, die in den letzten Tagen etwas Verdächtiges im Donautal, dem Alten Gögglinger Weg, parallel zur Hans-Lorenser-Straße, oder der Lichternsee-Brücke beobachtet haben, werden gebeten, sich unter Tel. 0731/1880 zu melden.

Wer sich als Zeuge zur Verfügung stellt, handelt richtig und verantwortungsvoll, bekräftigt die Polizei und verweist auf ihre Aktion „Tu was“. Mit dieser Aktion ermutigt die Polizei Zeugen, sich zu melden, und gibt dazu wichtige Tipps.

Mehr Informationen gibt die Polizei in Broschüren auf jeder Polizeidienststelle oder im Internet unter www.aktion-tu-was.de

(Pressemitteilung: Polizeipräsidium Ulm)