Nach Befreiungsschlag: FV Ravensburg will gegen Ilshofen nachlegen

Nach Befreiungsschlag: FV Ravensburg will gegen Ilshofen nachlegen
Am Samstag empfängt der FV Ravensburg mit Thomas Zimmermann (li.) den TSV Ilshofen, Anpfiff ist um 14 Uhr. (Bild: David Balzer)

Ravensburg (dab) – Der FV Ravensburg geht mit neuem Selbstvertrauen in das Oberliga-Heimspiel gegen den TSV Ilshofen am kommenden Samstag: Am vergangenen Wochenende siegte die Mannschaft von Steffen Wohlfarth beim Freiburger FC mit 3:1 und beendete damit eine sechswöchige Durststrecke. Zufrieden ist der Cheftrainer mit der Situation aber nicht.

„Natürlich haben wir uns Gedanken gemacht, aber im Prinzip war das innerhalb der Mannschaft kein großes Thema“, sagt Steffen Wohlfarth, angesprochen auf die Negativserie von sechs Spielen ohne Sieg. „Uns war selbstverständlich bewusst, dass die Partie in Freiburg extrem wichtig ist. Spielerisch ging zwar nicht viel, aber wir haben alles reingehauen und letztlich verdient gewonnen.“

Damit steht der FV Ravensburg drei Spieltage vor dem Ende der Hinrunde auf Platz 10 der Oberligatabelle. „Das ist für uns nicht zufriedenstellend. Dass ein paar Punkte fehlen, hängt allerdings auch mit unserem Verletzungspech zusammen. Insbesondere gegen die Topteams mussten wir auf viele Spieler verzichten. Generell ist es mir aber noch zu früh für ein Fazit zur Vorrunde“, erklärt der Coach. Nach einem furiosen Saisonstart mit drei Siegen konnte das Team von den folgenden zehn Ligaspielen nur eines gewinnen, besonders schmerzte der zwischenzeitliche Ausfall von Torjäger Daniel Schachtschneider.

Auch gegen den Freiburger FC mussten mit Felix Hörger und Jona Boneberger zwei Leistungsträger angeschlagen ausgewechselt werden. Wohlfarth: „Wir hoffen, dass beide gegen Ilshofen wieder dabei sind.“ Die Partie gegen den TSV Ilshofen, der als Vorletzter tief im Abstiegskampf steckt, wird am Samstag um 14 Uhr in der Ravensburger Cteam-Arena angepfiffen. „Die Tabellensituation interessiert da nicht. Die Oberliga ist in dieser Saison sehr ausgeglichen, jeder kann jeden schlagen“, warnt Steffen Wohlfarth, der mit seiner Mannschaft nichtsdestotrotz nun den nächsten Sieg einfahren will.