Museum wieder geöffnet – Besuch mit vorheriger Online-Terminvereinbarung möglich

Museum wieder geöffnet – Besuch mit vorheriger Online-Terminvereinbarung möglich
Luftbild aus der Ausstellung "Tuttlingen von oben", das Tuttlingen um 1976 zeigt. (Bild: Stadt Tuttlingen)
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Redaktion

Tuttlingen – Endlich ist es soweit – ab dem kommenden Samstag, 13. März, ist das Tuttlinger Museum wieder geöffnet. Erforderlich ist im Vorfeld eine Terminbuchung.

Die Dauerausstellung im Fruchtkasten kann samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr besichtigt werden. Die Wechselausstellung „Tuttlingen von oben“ musste wegen des Lockdowns vorzeitig geschlossen werden und wird jetzt fortgesetzt. Das Tuttlinger Haus öffnet am Ostersonntag wieder seine Türen. Beide können dienstags, donnerstags, samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr besucht werden.

Die Museen dürfen wieder öffnen. Allerdings muss bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 50, wie sie zurzeit im Kreis Tuttlingen herrscht, im Vorfeld verbindlich ein Termin vereinbart werden. Dies ist möglich über das Terminvereinbarungstool der Stadt Tuttlingen – www.tuttlingen.de/Terminvereinbarung – oder telefonisch unter 07461 770225. Buchen können Personen aus einem Haushalt für ein bestimmtes Zeitfenster, das dann für diese Gruppe reserviert wird.

Natürlich sollen zudem die Hygiene-Vorschriften beachtet werden. So dürfen nur Personen ohne Corona-Symptome das Museum betreten. Es gelten Besucherzahlbegrenzungen, Maskenpflicht, Abstands- und Hygieneregeln. Zutritt ins Gebäude haben nur Personen, die ihre Kontaktdaten auf dem hierfür vorgesehenen Formular eintragen. Dies sind Maßnahmen, um den Besucher*innen einen unbedenklichen Besuch der Museen zu ermöglichen.

Im Hugo-Geißler-Saal wird die durch den Lockdown unterbrochene Wechselausstellung „Tuttlingen von oben“ weiterhin gezeigt. Sie dokumentiert die Entwicklung der Stadt anhand von Luftbildaufnahmen. Tuttlingen ist eine geplante Stadt mit großen Achsen und rechteckigen Quartieren. Nirgendwo kann man diese klare Struktur besser erkennen als aus der Luft. So wurde die Stadt nach dem Stadtbrand 1803 angelegt und später fortgeführt. Bereits 1914 entstanden die ersten Luftbilder von Tuttlingen, die aus dem militärisch genutzten Zeppelin „Z VII“ aufgenommen wurden. Damals erstreckten sich um die Stadt ein breiter Gürtel an Feldern und Wiesen, von denen heute viele überbaut sind. Die Ausstellung zeigt die Struktur und den Wandel der Stadt, aber auch deren Flächenverbrauch. Sie demonstriert, dass Landschaft und Bauflächen nicht beliebig vermehrbar sind.

Für alle, die die Dauerausstellungen der beiden Museen lieber digital erleben wollen, steht unter https://rundgang.museen-tuttlingen.de ein virtueller Rundgang bereit.

(Quelle: Stadt Tuttlingen)