Mr. Big allein zu Haus, gar nicht so schlimm erzählt er Hundewelpen Payton – Tierarztpraxis Jasmin Grau

Mr. Big allein zu Haus, gar nicht so schlimm erzählt er Hundewelpen Payton – Tierarztpraxis Jasmin Grau
Payton, wie er den Hunde-Worten von Mr. Big lauscht (Bild: Tierartpraxis Jasmin Grau)
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Redaktion

Payton, der süße kleine Hundewelpe, der quasi vom Hunde-Himmel gefallen ist, hat sich ganz alleine auf den Weg gemacht, um Mr. Big aufzusuchen. Er hatte vom Stationshund von Tierärztin Jasmin Grau gehört. „Mr. Big darf man nämlich seine Geschichte erzählen“, erzählt Payton allen, denen er auf seinem langen Weg zu Mr. Big begegnet ist – egal, ob sie es wissen wollen oder auch nicht.

Payton wollte Mr. Big ganz dringend um seinen Rat fragen. Denn, so klein, wie der kleine Payton noch ist, so groß ist sein Problem. Er sagte zu Mr. Big: „Ich will nicht alleine zuhause sein, was soll ich nur tun?“ Zu groß ist seine Angst vor den „großen Elefanten“, die da von Afrika rüber kommen könnten und sich bei ihm einquartieren. „Die soll man nämlich, wenn sie einmal da sind, gar nicht mehr los werden,“ schluchzt Payton.

Man muss nämlich wissen, dass der kleine Payton ein wundervolles zuhause hat. Payton hat sich nämlich eine ganz ganz liebe Mami und einen ganz ganz lieben Daddy ausgesucht. Die Beiden wollen ihn auch gar nicht mehr missen, denn von Anfang an, haben sie Payton ganz doll lieb – genauso, wie er sie. Aber, da ist das riesengroße „Payton-Problem“ mit dem „alleine zuhause sein“.

Mr. Big setzte sich zu dem kleinen Payton auf den Boden in der Tierarztpraxis. Payton hat sein Bettchen mit gebracht. Das Bettchen packte Mr. Big in eine kleine Hundehütte, wo sich Payton schnell einnisten konnte. Zuerst drückte er noch sein Schnäuzchen unsicher in sein Bettchen – dann fühlte er sich aber mehr und mehr sicher. Mr. Big wusste, dass es immer gut ist, sein eigenes Bettchen oder Kissen bei sich zu haben, dann verliert man schon gleich zu Beginn ein wenig Anfangs-Hunde-Angst, weil man etwas Eigenes bei sich hat. Wenn es nämlich um ein so heikles Thema geht, dann muss sich der Betroffene so gut wie möglich „heimisch“ fühlen. Das tat Payton nun und hörte ganz aufmerksam zu, was Mr. Big ihm zu sagen hatte:

„Lieber Payton“, begann Mr. Big ganz ruhig zu erzählen. „Als mich mein Frauchen aus einem ganz ganz schlimmen Heim rettete, da war ich noch klitzeklein. Klitzekleiner, als Du es heute bist. Ich war es damals auch, der sich mein Frauchen aus gesucht hatte. Ich klammerte mich nämlich ganz fest an eines ihrer Beine, damit sie nicht mehr weg laufen konnte und dachte mir, „die muss mich nehmen, die will ich haben und sie muss mir jetzt helfen, hier ganz schnell raus zu kommen!“

Es hatte damals gut geklappt – Gott-sei-Dank! Aber dann, als ich bei ihr zuhause gewesen bin, da bekam ich es mit der Angst zu tun. Eine kleine, schöne Wohnung, ein wohliges Sofa, ein noch viel wohligeres Bettchen, ich kannte das alles nicht. Denn dort, wo ich her komme, da hatte man nur den kalten Betonboden und sonst nichts. Schnell gewöhnte ich mich an mein neues Heim, denn es war einfach nur toll – so muss der Tier-Himmel auf Erden sein! Und dann kam ganz schnell der Tag, an dem ich auch einmal alleine zuhause sein musste. Ich dachte mir damals, das pack ich einfach nicht. Ich hatte furchtbare Angst, dass mein Frauchen mich vergisst, nicht mehr zurück kehrt und ich wieder dort hin muss, wo ich her gekommen bin – nämlich in die Tier-Hölle!

Ich entschied mich, einfach meinen Lieblingsstoff-Knochen zwischen meine kleinen Hundepfoten zu nehmen und ihn ganz ganz fest zuhalten. Er hatte mir schon oft geholfen, einfach bei mir zu sein und ich war mir ganz sicher, meinem Hundeknochen ging es genauso wie mir – wir waren ein unschlagbares Team. Deswegen hielt ich ihn fest, fester und nochmals fester und wartete. Ich wartete mit meinem Lieblingsknochen solange, bis mein Frauchen wieder da war. Das war dann toll und ich wusste schnell, dass es gar nicht so schlimm ist, einmal allein zuhause zu sein. Aber dann hatte ich doch wieder Angst, als mein Frauchen kurz weg musste und ich verkroch mich im Bett. Ich wartete und wartete, dann kam mein Frauchen wieder.

Später habe ich dann aber ganz tapfer auf dem Sofa gewartet und manches Mal auch auf dem Balkon – da war mein Frauchen aber nicht weit – nur in der Küche -, erzählte Mr. Big schmunzelnd weiter. Mein Frauchen kam immer immer wieder zurück und hat mich niemals vergessen. Irgendwann machte mir das alleine sein gar nichts mehr aus. Denn bei uns ist das so: wenn ich alleine zuhause gewesen bin und ganz artig war, dann bekam ich meist eine besondere kleine Leckerei. Auf die leckere Leckerei freute ich mich immer ganz besonders – auch heute noch!“

Mr. Big beruhigte Klein-Payton auch mit seiner Aussage, dass es allen Tieren am Anfang mit dem „alleine zu Hause sein“ so geht. Er sei mit seinem Problem da überhaupt nicht alleine!

Payton war jetzt ganz ruhig geworden, nachdem er Mr. Big von seinem ersten Tier-Wort an, an den Hundelippen hing. Am Ende sagte Payton: „Das ist ja super Mr. Big. Dann werde ich auch so tapfer wie Du sein und keine Angst vor dem alleine sein haben.“ Payton ist dann sogar kurzfristig kein kleiner Hund, sondern sogar ein ganz ganz großer Hund gewesen und sagte mutig: „Hoffentlich kann ich bald ganz alleine zuhause sein. Darauf freue ich mich nämlich jetzt!“

Das Frauchen von Mr. Big, Tierärztin Jasmin Grau war zum Thema „allein zu Hause sein“ auch im Interview mit Mirjam Beile, der online-Redakteurin von „Bild der Frau“. Aufzurufen ist das Interview unter: https://www.bildderfrau.de/familie-leben/haustiere/article233497317/Rat-Tierarzt-wann-sind-Haustiere-zu-viel-allein.html

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