Mona Mitterwallner zeigt der Konkurrenz das Hinterrad

Mona Mitterwallner zeigt der Konkurrenz das Hinterrad
Ist auch in der Schweiz eine Klasse für sich: Mona Mitterwallner. (Bild: TREK | VAUDE)
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Redaktion

Leukerbad – Ein erfolgreiches Wochenende hat das Radsport-Team TREK | VAUDE erleben dürfen. Während Mona Mitterwallner ihre großartige Form mit einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg in Leukerbad (Schweiz) bewies, landete Sascha Weber einen Achtungserfolg beim Straßenrennen in vorarlbergischen Nenzing.

Bei – laut Pressemitteilung – widrigen Bedingungen mit Schneeregen und eisigen Temperaturen absolvierten 100 Starterinnen das erste Rennen zum Swiss-Bike-Cup im schweizerischen Leukerbad. Nach den hervorragenden Ergebnissen der vergangenen Rennen seien die Konkurrentinnen rund um die mehrfache Weltmeisterin Jolanda Neff gewarnt gewesen.

Und: Im vorigen Jahr gelang Mona Mitterwallner der Sieg bei den Juniorinnen und entsprechend konnte sie aus Reihe zwei an den Start gehen. Bereits in der ersten Runde übernahm Mitterwallner die Führung und zog ihren Konkurrentinnen davon. Zu diesen zählten beispielsweise die amtierende Weltmeisterin Pauline Ferrand Prevot, Kate Courtney aus den USA sowie die für „Canyon“ fahrende Emily Battey aus Kanada.

Auf der durch Schnee und Regen aufgeweichten Strecke war nicht nur Kondition, sondern auch technisches Geschick von den Athletinnen gefordert. Runde für Runde zog die TREK | VAUDE-Athletin den erfahrenen Weltklasseathletinnen davon. Nach dem Pech beim vorigen Rennen in Haiming, war das Glück dieses Mal auf ihrer Seite und bescherte Mona Mitterwallner und dem TEAM TREK | VAUDE einen unerwarteten Erfolg.

Am Ende siegte Mona Mitterwallner nach fünf anstrengenden Runden mit einer Zeit von 1:15:32 Stunden und einem Vorsprung von 1:41 Minuten auf Kate Courtney (USA). Auf Platz drei – mit einem Rückstand von 2:52 Minuten – kam die Welt- und Europameisterin Pauline Ferrand Prevot ins Ziel. „Was für ein riesen Erfolg für Mona und unser Team. Wir sind im Januar unter nicht ganz einfachen Bedingungen gestartet“, erklärt Teamchef Bernd Reutemann.

Und weiter: „Es war ein wagemutiges Projekt, das nur durch die Unterstützung des Teams hinter dem Team möglich gewesen ist. Ein besonderer Dank gilt hier unserem Mechaniker Dennis Schelkle und Gabi Stanger, die sich um die Organisation kümmert.“ Am kommenden Wochenende beim Weltcup in Albstadt startet Mona Mitterwallner in der U-23-Klasse, da sie aufgrund ihres Alters bei den Elite-Damen noch nicht startberechtigt ist.

„Ich hätte nicht gedacht, dass ich bei der Elite ein solches Rennen fahren kann, die Bedingungen und die langen Anstiege liegen mir und ich fühle mich fit für den ersten Weltcup kommende Woche in Albstadt, wo ich leider nicht bei den Elite-Damen an den Start gehen kann“, berichtete Mona Mitterwallner im Ziel.