Mobile Endgeräte für die Kressbronner Schulen beschafft

Mobile Endgeräte für die Kressbronner Schulen beschafft
Mobile Endgeräte für die Schülerinnen und Schüler beschafft. (Bild: Gemeinde Kressbronn a. B.)
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Redaktion

Kressbronn – Infolge des Lockdown im Frühjahr 2020 haben sich Bund und Länder zum Ziel gesetzt, alle Schülerinnen und Schüler mit einem mobilen Endgerät auszustatten, damit diese bei Bedarf am Digitalunterricht teilnehmen können. Hierfür hat das Ministerium ergänzend zum „Digitalpakt Schule“ ein Sofortausstattungsprogramm über 500 Millionen Euro aufgesetzt. Die Verteilung dieser Gelder erfolgt anteilig auf die einzelnen Bundesländer und wird durch einen Eigenanteil der Länder ergänzt.

Der Gemeinde Kressbronn a. B. stehen aus diesem Sofortausstattungsprogramm 74.000 Euro für die Ausstattung der Schulen mit mobilen Endgeräten zur Verfügung. Diese Endgeräte sollen bei Bedarf an Schülerinnen und Schüler verliehen werden, die für mögliche Fernunterrichtsphasen während der Einschränkung durch die Pandemie kein eigenes Gerät besitzen.

Die Gemeinde hat nun das Geld anteilig an den Schülerzahlen auf die Nonnenbachschule und an das Bildungszentrum Parkschule aufgeteilt. Der Nonnenbachschule stehen 16.000 Euro zur Verfügung, dem Bildungszentrum Parkschule 58.000 Euro. Für die Nonnenbachschule wurden bereits 16 Laptops inklusive Zubehör und Lizenzen bestellt. Das Bildungszentrum Parkschule hat sich für eine Mischvariante zwischen Tablets für Schülerinnen und Schüler aus den Primarstufen und Laptops für Schülerinnen und Schüler aus den Sekundarstufen entschieden. Für die Schülerinnen und Schüler aus den Primarstufen des Bildungszentrums wurden bereits 30 IPads inklusive Zubehör und Lizenzen bestellt. Die Laptops für die Schülerinnen und Schüler aus den Sekundarstufen werden zeitnah angeschafft.

Bürgermeister Daniel Enzensperger begrüßt die Digitalisierung der Schulen: „Der Gemeinde war es wichtig, sich bei der Beschaffung der mobilen Endgeräte mit den Schulen abzustimmen, um den Bedarf der jeweiligen Schularten berücksichtigen zu können. Hierzu fand ein intensiver Austausch zwischen der Gemeindeverwaltung und der Steuerungsgruppe des Bildungszentrum Parkschule statt.“ Kritisch sieht er allerdings die finanziellen Folgen für die Gemeinde, da der Zuschuss nach heutigem Stand nur einmal fließen soll. „Die Folgekosten für den IT-Support, Wartung und Wiederbeschaffung muss die Gemeinde als Schulträger selbst tragen. Schon aus dem privaten Haushalt weiß man, dass insbesondere mobile Endgeräte bereits nach wenigen Jahren ersetzt werden müssen. Wie die Gemeinde dies alleine finanzieren soll, wissen wir heute noch nicht“, ergänzt der Bürgermeister mit Blick auf den Haushalt.