Mitarbeitende des ZfP Südwürttemberg in Vorstand der DGGN gewählt

Mitarbeitende des ZfP Südwürttemberg in Vorstand der DGGN gewählt
Dr. Bernd Reichelt (rechts) und Prof. Dr. Thomas Müller, Mitarbeitende des ZfP Südwürttemberg, wurden in den neu gewählten Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Nervenheilkunde (DGGN) berufen. (Bild: ZfP Südwürttemberg)
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Redaktion

Südwürttemberg (ZfP) – Dr. Bernd Reichelt und Prof. Dr. Thomas Müller, Mitarbeitende des ZfP Südwürttemberg, wurden in den neu gewählten Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Nervenheilkunde berufen. Beide wechseln aus vorherigen Ämtern in neue Funktionen.

Die Deutsche Gesellschaft für Geschichte der Nervenheilkunde e.V. (DGGN) ist eine der renommierten deutschsprachigen wissenschaftshistorischen Gesellschaften, die der Medizingeschichte zuzuordnen sind. Die DGGN hat Mitglieder in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz. Sie richtet Jahrestagungen zum Gebiet der Nervenheilkunde und deren Nachbarwissenschaften aus, vergibt einen Nachwuchspreis und veröffentlicht eine inzwischen auf knapp 30 Publikationsjahre angewachsene Schriftenreihe. Die DGGN war auch schon in Oberschwaben zu Gast: 2010 hielt sie ihre Jahrestagung an den ZfP-Standorten Weissenau, Bad Schussenried und Zwiefalten ab, seinerzeit bereits organisiert von Dr. Thomas Müller.

Die Gesellschaft hat nun – mit einem Jahr pandemiebedingter Verzögerung – ihren neuen Vorstand gewählt. Im Rahmen einer erstmals durchgeführten Briefwahl war die Wahlbeteiligung so hoch wie nie. Als ehemaliges Mitglied des wissenschaftlichen Beirats in den Vorstand gewählt wurde Dr. Bernd Reichelt, Mitarbeiter am Forschungsbereich Geschichte und Ethik in der Medizin bzw. der Abteilung Bildung und Wissen des ZfP Südwürttemberg. Er ist jetzt Schatzmeister der Gesellschaft.

Einer der beiden vormaligen stellvertretenden Vorsitzenden, Prof. Dr. Thomas Müller, Leiter des Forschungsbereichs Geschichte und Ethik in der Medizin sowie der Abteilung Bildung und Wissen des ZfP Südwürttemberg – und somit leitend zuständig für das Württembergische Psychiatriemuseum wie auch den regionalen Verlag Psychiatrie und Geschichte des ZfP, wurde zum Vorsitzenden der Gesellschaft gewählt.

Die Gesellschaft erlebte ihre diesjährige Jahrestagung leider ausschließlich digital, wenn auch bei spannendem und interessantem Programm. Organisiert wurde die Online-Veranstaltung seitens des Instituts für Geschichte der Medizin der Universität zu Köln und zugleich durch die Klinik für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie II des LVR in Köln. Für 2022 ist die Hoffnung groß: auf eine Präsenztagung in Kiel.

(Pressemitteilug: ZfP Südwürttemberg)