Milchersatz für den kleinen Fratz: Baby-Anfangsmilch im Test

Milchersatz für den kleinen Fratz: Baby-Anfangsmilch im Test
Anfangs¬milch soll das Baby rundum versorgen: Keine reicht im Test an Muttermilch heran, aber die meisten sind gut zusammengesetzt. (Bild: pexels/Sarah Chai)
WOCHENBLATT
Redaktion

Wenn Stillen nicht klappt oder reicht, versorgen Fläschchen mit Säuglingsnahrung Babys mit wichtigen Nährstoffen. Die meisten geprüften Produkte sind gut. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest nach der Untersuchung von 21 Produkten. Marken wie Aptamil, Beba und Hipp sind mehrfach im Test vertreten. Nicht alle ihre Produkte sind aber gut.

Auch günstige Produkte gehören zu den Besten

Gestillt zu werden ist das Beste fürs Kind. Aber schon im Alter von zwei Wochen trinkt jedes vierte Baby zumindest teilweise industriell hergestellte Säuglingsnahrung aus dem Fläschchen. Sie wird meist aus Pulver mit Wasser zubereitet. Die meisten so genannten Pre-Nahrungen sind gut zusammengesetzt.

Knapp vorn liegt teure Bio-Anfangsmilch

Sie versorgen das Baby mit allem, was es für eine gesunde Entwicklung braucht, wie der aktuelle Test zeigt: Von 21 Produkten schneiden 14 gut ab. Der Rest ist befriedigend. Knapp vorn liegt eine teure Bio-Anfangsmilch. Aber auch günstige Produkte gehören zu den Besten.

Grenzwerte werden eingehalten

„Im Vergleich zum Test vor sechs Jahren haben sich die Schadstoffnoten verbessert – obwohl wir diesmal strenger bewertet haben“, so Yvonne Neidhardt, Projektleiterin bei der Stiftung Warentest. 16 Produkte sind im Prüfpunkt Schadstoffe befriedigend. Die Funde sind nicht besorgniserregend: Grenzwerte werden klar eingehalten. Auch Keime und Krankheitserreger geben bei keinem Produkt Grund zur Sorge.

Der Test Baby-Anfangsmilch findet sich in der September-Ausgabe der Zeitschrift test und unter www.test.de/babymilch.

(Quelle: Stiftung Warentest)