Migrantisches Engagement in Weingarten soll sichtbarer werden

Migrantisches Engagement in Weingarten soll sichtbarer werden
Die Weingartener Migranten-Organisationen bereichern die Stadtgesellschaft Weingartens auf vielfältige Weise. (Bild: Stadtverwaltung Weingarten)
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Redaktion

Weingarten – Unter dem Motto „Mein Engagement – Unser Engagement in der Stadt Weingarten“ haben sich migrantische und städtische Vertreter zu einem gemeinsamen Workshop getroffen.

Die Weingartener Migranten-Organisationen bereichern die Stadtgesellschaft Weingartens auf vielfältige Weise – ob in den Bereichen Bildung, Kultur, Sport oder Religion. Darüber hinaus leisten sie wertvolle Arbeit im sozialen Bereich, etwa in der Beratung und Unterstützung ihrer Mitglieder, in der Flüchtlings- oder Nachbarschaftshilfe. Sie erfüllen eine wichtige Funktion als Brückenbauer zwischen den Kulturen und als integrative Kraft in Weingarten.

Mit dem Landesprojekt „Migranten-Organisationen stärken und vernetzen“ soll dieses bürgerschaftliche Engagement sichtbarer gemacht und noch stärker in kommunale Strukturen verankert werden. Hierfür haben sich Vertreterinnen und Vertreter von InKultuRa, Albi, dem Kulturverein der Balkannationen, der eritreischen Gemeinde sowie der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland mit städtischen Mitarbeitern zu einem ganztätigen Vernetzungsworkshop am Samstag, den 9. Oktober, getroffen.

Begleitet wurde die Veranstaltung von Dr. Dolgor Guntsetseg vom Forum der Kulturen aus Stuttgart. Bereits in der Vorstellungsrunde wurde deutlich, dass die Migrantenorganisationen so vielfältig sind wie die Vereinslandschaft insgesamt. Sie sind allerdings mit gänzlich anderen Herausforderungen konfrontiert als etablierte Vereine, wie auch die Referentin anhand von Studien und aufgrund ihrer eigenen, langjährigen Erfahrung einzuordnen wusste. Deshalb braucht es – so das zentrale Ergebnis der Veranstaltung – eine engere Vernetzung untereinander. Die Stadt möchte die Migranten-Organisationen bei diesem Prozess begleiten und unterstützen. Durch gemeinsame Projekte und einen regelmäßigen Austausch sollen auch künftig die Nachhaltigkeit und die Fortentwicklung der Vernetzung abgesichert werden.

(Pressemitteilung: Stadtverwaltung Weingarten)