Menschen am Arbeitsplatz im Mittelpunkt

Menschen am Arbeitsplatz im Mittelpunkt
Die Fotoausstellung „und ich bin“ porträtiert mehr als 30 unterschiedliche Menschen an ihrem Arbeitsplatz. (Bild: Andreas Reiner)
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Redaktion

„und ich bin“ heißt ein beeindruckendes Fotoprojekt des Integrationsfachdienstes im Landkreis Biberach. Über 30 Menschen wurden hierfür an ihrem Arbeitsplatz porträtiert. Das ZfP Südwürttemberg zeigt diese Bilder ab dem 26. September in einer Ausstellung in Bad Schussenried. Am Donnerstag, 29. September, findet um 16 Uhr eine Vernissage statt.

Unter dem Titel „und ich bin“ initiierte der Integrationsfachdienst im Landkreis Biberach anlässlich seines 30jährigen Jubiläums ein Fotoprojekt. Fotograf Andy Reiner porträtierte hierbei über 30 Personen an ihren Arbeitsplätzen – Menschen mit Behinderung, die auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sind und die durch den Integrationsfachdienst unterstützt wurden oder noch immer werden.

„und ich bin“ rückt Menschen mit Behinderung als selbstverständliche Teilnehmende am Arbeitsleben in den Mittelpunkt. Die Ausstellung zu „und ich bin“ macht die Arbeit des Integrationsfachdienstes sichtbar und kann als bildlicher Beitrag zu Diskussionen um Vielfalt, Inklusion und Teilhabe am Arbeitsleben dienen.

Es geht um Menschen, die ihren Platz im Arbeitsleben gefunden und dabei Barrieren überwunden haben. Und es geht um einen anderen Blick auf das Thema, den die Betrachtenden jeweils selbst entwickeln sollen. Die Bilder sprechen für sich. Lange Beschreibungen oder womöglich Erklärungen dazu gibt es absichtlich nicht. Es sind über 30 Fotos – sozusagen für 30 Jahre Arbeit, die der IFD bis heute geleistet hat, damit Menschen mit Behinderung individuell passend am Arbeitsleben teilhaben können.

Die Fotoausstellung ist vom 26.09. bis zum 28.10.22 täglich von 9-17 Uhr im Gustav-Mesmer-Haus des ZfP Südwürttemberg, Pfarrer-Leube-Straße 29, in Bad Schussenried zu sehen. Am Donnerstag, 29. September, findet um 16.00 Uhr, ebenfalls im Gustav-Mesmer-Haus, die zugehörige Vernissage statt.

(Pressemitteilung: ZfP Südwürttemberg)