Polizei kontrolliert auf Rastanlage Marihuana eingeworfen, Joint unterm Sitz und zu viel geladen

Marihuana eingeworfen, Joint unterm Sitz und zu viel geladen
Im Rahmen der großangelegten Kontrolle wurden insgesamt über 50 Fahrzeuge, davon 19 Reisebusse und 245 Personen überprüft. (Bild: picture-alliance-ostalb-network-marius-bulling)
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Redaktion

Am Donnerstag führten rund 30 Beamte der Verkehrspolizei Neu-Ulm zusammen mit Kollegen benachbarter Dienststellen auf der Rastanlage Leipheim Schleierfahndungs- und Verkehrskontrollen durch. Im Visier hauptsächlich Fernreisebusse.

Im Rahmen der Kontrolle wurden insgesamt über 50 Fahrzeuge, davon 19 Reisebusse und 245 Personen, überprüft. Neben verschiedenen ausländerrechtlichen Verstößen wurden u. a. auch Straftaten nach dem Betäubungsmittelgesetz, sowie dem Straßenverkehrsgesetz festgestellt. Auch mehrere Verkehrsordnungswidrigkeiten, wie z. B. Überladung oder Überschreitung der Stützlast, und Verstöße nach dem Fahrpersonalgesetz wurden bei den Kontrollmaßnahmen geahndet.

Unter Drogeneinfluss gefahren

Bei einem 27-jährigen französischen Fahrzeugführer ergaben sich bei der Kontrolle Anhaltspunkte, dass dieser unter Drogeneinfluss steht. Der Mann bestätigte, dass er am Vortag Marihuana konsumiert hatte, weshalb eine Blutentnahme bei ihm durchgeführt wurde. Die Weiterfahrt wurde unterbunden und der Fahrer musste eine Sicherheitsleistung im mittleren dreistelligen Bereich hinterlegen.

Rauschgift unterm Sitz eines Fahrzeuginsassen

Weiter konnte bei einem 31-jährigen Fahrzeuginsassen während der Fahrzeugkontrolle unter seinem Sitz ein Joint aufgefunden werden, nachdem der eingesetzte Diensthund das Versteck aufgespürt hatte. Im Gepäck wurde zudem weiteres Rauschgift sichergestellt. Die Besitzer der Drogen erwartet nun eine Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz.

Bei der Überprüfung eines slowenischen Fahrzeugführers wurde bei der Kontrolle festgestellt, dass die an seinem Pkw angebrachten Kennzeichen in Deutschland keine Gültigkeit aufwiesen. Daher bestand für das Fahrzeug keine Zulassung und es wurden keine Steuern entrichtet. Der Fahrer konnte seine Fahrt somit nicht fortsetzen. Ihn erwartet eine Anzeige.

Insgesamt wurde wegen den unterschiedlichsten Verstößen ein hoher vierstelliger Betrag an Sicherheitsleistungen vor Ort einbehalten. Bei Fünf Fahrzeugführern wurde die Weiterfahrt unterbunden.

Gute Nachricht

Erfreulicherweise wurden bei den Kontrollen der Fernreisebusse vergleichsweise wenige Verstöße festgestellt. Dennoch wird der internationale Personenverkehr weiter im Fokus der Polizei bleiben.

(Quelle: Polizeipräsidium Schwaben Süd/West)