„Manege frei“ im Kinderhaus Regenbogen

„Manege frei“ im Kinderhaus Regenbogen
Viel Spaß hatten Groß und Klein beim Zirkusprojekt des inklusiven Kinderhauses Regenbogen unter der Trägerschaft von kath. Kirchengemeinde Kißlegg und der Stiftung KBZO sowie der inklusiven Zirkusschule Moskito des Theaters Ravensburg. (Bild: Stiftung KBZO)
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Redaktion

Kißlegg – Mit einem großen Familienfest ist das dreiwöchige Zirkusprojekt „Bunte Manege in Kißlegg“ zu Ende gegangen. Das gemeinsame Projekt des inklusiven Kinderhauses Regenbogen und der inklusiven Zirkusschule Moskito des Theaters Ravensburg wurde durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ mit der stattlichen Summe von 5000 Euro gefördert.

Drei Wochen lang war es der Hingucker in der Eugen-Bolz-Straße in Kißlegg: das große Einmast-Zirkuszelt auf dem Gelände des Kinderhauses Regenbogen. Drei Wochen lang konnten die Kinder an vier Stationen Zirkus erleben, erfahren und mitgestalten. Dem Projekt vorausgegangen war eine Fortbildung für die pädagogischen Fachkräfte zur Zirkuspädagogik.

Begleitet durch eine Zirkuspädagogin wurde geschwungen und geklettert wie richtige Artisten, jongliert und Geschicklichkeit geübt wie echte Jongleure, über Glasscherben gewandelt und auf einem Nagelbrett gesessen oder gar gestanden wie ein leibhaftiger Fakir. Ein Kind hat, verkleidet als Zauberer, die anderen Kinder sogar in Tiere „verwandelt“. Klein und Groß erlebten so gemeinsam eine bereichernde Zeit und feierten ihre Erfolge zusammen in der Gruppe.

Entsprechend positiv fiel das Fazit von Christine Rude aus: „Das Zirkusprojekt in Kißlegg ermöglichte es allen Kindern, Mitarbeitern und Eltern gemeinsam aktiv zu sein, Neues auszuprobieren und kennenzulernen, über sich hinaus zu wachsen und nicht zuletzt viel Spaß miteinander zu haben“, sagte die Bereichsleiterin Kindergärten an der Stiftung KBZO. „Es war ein gelungenes Projekt im Sinne der Inklusion und Begegnung.“

Demokratie leben!

So wie die Zirkusschule Moskito und das Kinderhaus Regenbogen setzen sich tagtäglich zahlreiche Initiativen, Vereine und engagierte BürgerInnen in ganz Deutschland für ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Miteinander ein. Bei dieser wichtigen Arbeit unterstützt sie das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Ziel ist es, Projekte zu fördern, die sich in der Demokratieförderung und/oder der Extremismusprävention engagieren, und die einen kommunalen, regionalen oder überregionalen Schwerpunkt beinhalten.

(Pressemitteilung: Stiftung KBZO)