Landrat Elmar Stegmann ehrt engagierte Landkreisbürger

Landrat Elmar Stegmann ehrt engagierte Landkreisbürger
Landrat Elmar Stegmann bei der Übergabe des Ehrenzeichens am Bande an Kreisbereitschaftsleiter des BRK (Kreisverband Lindau) Markus Natterer. (Bild: Landkreis Lindau/Nadja Krassik)

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Redaktion

Landrat Elmar Stegmann hat im Rahmen einer Feierstunde in kleiner Runde Bürger des Landkreises, die sich seit Jahren über das übliche Maß hinaus in unterschiedlichen Bereichen ehrenamtlich engagieren, geehrt.

Ausgezeichnet wurden vier Personen mit der Verdienstmedaille des Landkreises Lindau. Ein Mitbürger erhielt die Kommunale Dankurkunde des Freistaats Bayern für seine Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung. Ein weiterer Bürger wurde im Namen des Freistaats Bayern für seine langjährige Dienstzeit beim Bayerischen Roten Kreuz mit dem Ehrenzeichen am Bande geehrt.

Viele Bürger unseres Landkreises engagieren sich für ihre Mitbürger und das Allgemeinwohl unserer Gesellschaft. „Ich habe die besondere Ehre, fünf Menschen, die sich hier im Landkreis für andere einsetzen, persönlich meinen tiefsten Dank auszusprechen. Jede dieser Begegnungen macht mich dankbar dafür, dass es Menschen in unserer Nähe gibt, die ihre Zeit, ihre Arbeitskraft und ihr Herzblut in ein Ehrenamt fließen lassen. Mir persönlich ist es wichtig, ihnen dafür etwas zurück zu geben“, würdigte Landrat Elmar Stegmann die Geehrten.

Im Einzelnen geehrt mit der Landkreismedaille (Diese wird für besondere Verdienste um den Landkreis Lindau auf sozialem, kulturellem oder wirtschaftlichem Gebiet verliehen) wurden:

Wolfgang Strahl aus Lindau (Bodensee)
Wolfgang Strahl trat am 12. Juni 1980 als Helfer in das THW Lindenberg ein und war von 1985 bis 2017 dort Sicherheitsbeauftragter. Im Laufe der Jahre kamen weitere Ämter hinzu – so wurde er unter anderem 2001 zum stellvertretenden Ortsbeauftragten und 2007 zum Ortsbeauftragten des THW Lindenberg ernannt. Bei allen großen Herausforderungen – insbesondere bei der Flüchtlingskrise 2015/2016, während der Corona-Pandemie und während der Flüchtlingssituation 2022 hat sich Wolfgang Strahl überdurchschnittlich engagiert und eingebracht – sei es beim Auf- und Abbau von Flüchtlingsunterkünften, Teststationen und Impfzentren oder aber bei der Betreuung von ankommenden Geflüchteten.

Darüber hinaus wurden drei Mitglieder des Jagdbeirats ausgezeichnet, die in diesem Jahr ihr Amt nach jahrzehntelangem Engagement niedergelegt haben. Die Mitglieder des Jagdbeirats sind ehrenamtlich tätig und werden für die Dauer von 5 Jahren von den 2 verschiedenen, im Jagdgesetz festgelegten, Verbänden entsandt. Der Jagdbeirat ist kein politisches Gremium, sondern ein Fachgremium, das die Untere Jagdbehörde in fachlichen Angelegenheiten berät, insbesondere bei der Erstellung des 3-jährigen Abschussplans, bei der Änderung von Reviergrenzen, bei der Aufhebung von Schonzeiten und anderen jagdlichen Angelegenheiten von besonderer Bedeutung. Die Zusammensetzung aus Vertretern der Jäger, der Landwirtschaft, der Jagdgenossenschaften und des Naturschutzes sorgt für ein Gleichgewicht der Interessen. Das jahrzehntelange Engagement wurde nun mit der Verleihung der Landkreismedaille wertgeschätzt. „Die Zusammenarbeit war immer gut, offen und konstruktiv und hat mit zu dem schönen Waldbild im Landkreis beigetragen“, so Landrat Elmar Stegmann.

Geehrt wurden:

Walter Bingger aus Hergensweiler
Vertreter der Waldbesitzer im Jagdbeirat von 01.04.1997 bis Mai 2022.

Ignatz Kennerknecht aus Opfenbach
Vertreter der Waldbesitzer im Jagdbeirat von 01.04.1992 bis Mai 2022.

Alfred Fäßler aus Scheidegg
Vertreter der Landwirtschaft im Jagdbeirat von 01.04.2012 bis Mai 2022. Er konnte bei der Veranstaltung nicht anwesend sein und erhält die Auszeichnung zu einem späteren Zeitpunkt.

Mit der Kommunalen Dankurkunde (für mindestens 18-jährige Tätigkeit in einem kommunalen Gremium) wurde Martin Einsle ausgezeichnet. Martin Einsle ist seit 2008 Stadtratsmitglied und seitdem in unterschiedlichen Ausschüssen tätig. Er ist außerdem seit 35 Jahren (1987) Mitglied beim Bund Naturschutz. Sein handwerkliches Können und sein Engagement bei der Biotoppflege werden bis auf Landesebene geschätzt.

Mit dem Ehrenzeichen am Bande (für mindestens 25-jährige Tätigkeit) wurde Markus Natterer geehrt. Der Kreisbereitschaftsleiter des Bayerischen Roten Kreuzes (Kreisverband Lindau) stand und steht in Zeiten besonders großer gesellschaftlicher Herausforderungen immer an vorderster Front. Sein Engagement war immer herausragend – sei es bei der Bewältigung der Corona-Pandemie oder auch im Bereich der Flüchtlingsunterbringung und -versorgung. Markus Natterer ist zudem ausgebildeter Rettungssanitäter, fährt nach wie vor Schichten im Rettungsdienst und ist des Weiteren als Sanitätsausbilder tätig. Trotz Familie engagiert er sich nach wie vor überdurchschnittlich im Roten Kreuz und bringt dort zum Wohle anderer viel seiner Freizeit ein.

(Pressemitteilung: Landkreis Lindau)