Landrat Dr. Heiko Schmid verleiht Staufermedaille an Sportkreispräsidentin Elisabeth Strobel

Landrat Dr. Heiko Schmid verleiht Staufermedaille an Sportkreispräsidentin Elisabeth Strobel
Landrat Dr. Heiko Schmid und Stephan Mantz, Bürgermeister der Gemeinde Wain, mit der Trägerin der Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg, Elisabeth Strobel. (Bild: privat)
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Redaktion

Biberach – Landrat Dr. Heiko Schmid hat der Präsidentin des Sportkreises Biberach, Elisabeth Strobel, am Freitag (14. Januar) die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg verliehen.

Mit der hohen, persönlichen Auszeichnung des Ministerpräsidenten werden „Verdienste um das Gemeinwohl geehrt, die über die eigentlichen beruflichen Pflichten hinaus im Rahmen eines in der Regel ehrenamtlichen, gesellschaftlichen oder bürgerschaftlichen Engagements erworben wurden und über viele Jahre hinweg erbracht worden sind.“

Die Verleihung fand im kleinsten Kreis im Rahmen einer Feierstunde im großen Sitzungssaal des Landratsamtes statt. Die Medaille wird landesweit etwa 50 Mal pro Jahr verliehen. Im Landkreis Biberach wurden in den vergangenen Monaten der Künstler Willi Siber und der Vorsitzende des SV Dettingen Reinhold Schneider mit der hohen Auszeichnung bedacht.

In seiner Rede erwähnte Landrat Dr. Heiko Schmid die herausragenden ehrenamtlichen Aufgaben, die Elisabeth Strobel in den vergangenen 30 Jahren übernommen hat, und das alles neben Beruf und Familie. „Das zeigt, welche Power in Ihnen steckt“, so Dr. Schmid. Die 59-jährige Elisabeth Strobel ist seit 2005 Präsidentin des Sportkreises Biberach, seit 2008 Vorstandsmitglied im Württembergischen Landessportbund (WLSB), seit 2017 Vizepräsidentin Finanzen. Zudem war sie Schöffin am Jugendgericht Ulm und ist seit mehr als zehn Jahren Vorsitzende des rund 12.000 Mitglieder zählenden Verbandes BürgerEnergiegenossenschaften, den sie auch bundesweit vertritt.

„Ich habe in den vergangenen 15 Jahren, in denen ich Landrat sein durfte, außerordentlich gern mit Ihnen zusammengearbeitet.“, so Landrat Dr. Schmid in seiner Laudatio. Insbesondere gefreut habe ihn, dass Elisabeth Strobel seine Idee einer jährlichen Sportlerehrung aufgegriffen und mit zu ihrem Projekt gemacht habe. „Für mich sind diese großartigen Gala-Abende ein absoluter Höhepunkt. Sie füllen das Amt der Sportkreispräsidentin einfach mit viel Freude, enormer Fachkompetenz und einem sehr guten Kontakt zur Basis aus. Wer, wenn nicht Sie hätte diese Auszeichnung verdient.“, so Landrat Dr. Schmid.

Auch in ihrer Heimatgemeinde Wain hat sich Elisabeth Strobel intensiv eingebracht. So war sie von 1993 bis 2003 Vorsitzende des Turn- und Sportvereins, Gemeinderätin, von 1994 bis 1999 zweite Stellvertreterin des Bürgermeisters und von 1999 bis 2004 erste Stellvertreterin des Bürgermeisters.

„Ihre Anstöße, Impulse und Vorschläge waren stets auf das Eine gerichtet: das Zusammenleben in unserer Gesellschaft zu stärken und menschlicher zu gestalten. Dafür gebührt Ihnen unsere Achtung und unser Dank“, sagte Bürgermeister Stephan Mantz in seiner Rede.

Elisabeth Strobel war sichtlich gerührt von den Worten des Landrats und des Bürgermeisters. Sie stellte heraus, dass diese ehrenamtlichen Tätigkeiten nur möglich seien, da viele Menschen sie unterstützten. „Es braucht Menschen, die Türen aufmachen und Vertrauen in die Ideen, die man hat, schenken. Nur so konnte und kann ich handeln. Das kann ich nicht alleine. Das ist nur möglich, weil Freunde, Familie und mein Mann und ein ganzes Umfeld mich unterstützen.“

Sie bedankte sich bei ihren Kindern und bei ihrem Mann, bei Freunden und bei Landrat Dr. Heiko Schmid, dass er die Ideen in Verbindung mit dem Sportkreis immer unterstützt hat.

Die Feierstunde wurde musikalisch umrahmt von Günther Luderer und Chiara Tauber (beide Violine) von der Bruno-Frey-Musikschule.

(Pressemitteilung: Landratsamt Biberach)