Landkreis Biberach hat mit 1,9 Prozent weiterhin die niedrigste Arbeitslosenquote in Baden-Württemberg

Landkreis Biberach hat mit 1,9 Prozent weiterhin die niedrigste Arbeitslosenquote in Baden-Württemberg
Biberach hat im Landesvergleich die niedrigste Arbeitslosenquote.. (Bild: pixabay)
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Redaktion

Biberach – Im Juni 2022 wurden im Landkreis Biberach 2.296 Arbeitslose gezählt. Dies sind 24 weniger als im Mai (-1,0 Prozent) und 698 weniger als vor einem Jahr (-23,3 Prozent). Die Arbeitslosenquote im Landkreis Biberach liegt unverändert bei 1,9 Prozent. Vor einem Jahr lag die Arbeitslosenquote noch bei 2,5 Prozent.

Weiterhin weist der Landkreis Biberach die niedrigste Arbeitslosenquote aller Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg aus. Auf den Landkreis Biberach folgen der Bodenseekreis mit einer Arbeitslosenquote von 2,1 Prozent und der Alb-Donau-Kreis mit 2,2 Prozent.

Bei der örtlichen Agentur für Arbeit, welche überwiegend Kurzzeitarbeitslose betreut, waren im Juni 1.315 Arbeitslose registriert. Dies sind 13 Personen weniger als im Mai (-1,0 Prozent). Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Zahl der Arbeitslosen um 353 verringert (- 21,2 Prozent).

Beim Jobcenter des Landkreises, das erwerbsfähige Leistungsberechtigte in der Grundsicherung für Arbeitsuchende betreut, ist die Zahl der Arbeitslosen im Juni auf 981 Personen gesunken. Dies sind elf Arbeitslose weniger als im Mai (-1,1 Prozent). Im Vergleich zum Juni 2021 ist die Zahl der Arbeitslosen beim Jobcenter um 345 Personen gesunken (-26,0 Prozent).

Von Januar bis Juni konnten 251 (Vorjahr: 232) Personen mit Unterstützung des Jobcenters in eine Arbeits- oder Ausbildungsstelle vermittelt werden.

Seit dem 1. Juni 2022 werden Vertriebene aus der Ukraine durch das Jobcenter betreut und können Arbeitslosengeld II erhalten. Zuvor hatte diese Personengruppe Anspruch auf Asylbewerberleistungen.

Durch diesen Rechtskreiswechsel stieg die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Jobcenter Biberach von Mai auf Juni um 275 auf 2.052 Bedarfsgemeinschaften. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Bedarfsgemeinschaften um 81 gestiegen. Damit bezogen im Juni 2022 insgesamt 4.318 Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Biberach Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende. Dies sind 669 Personen mehr als im Mai und exakt 300 mehr als vor einem Jahr.

Um ihre Chancen am Arbeitsmarkt zu erhöhen, nehmen derzeit 741 (Vormonat: 724) Arbeitslosengeld-II-Bezieher an Förder- und Qualifizierungsmaßnahmen teil. Zusätzlich werden vom Landkreis 363 Personen (Vormonat: 350) durch soziale flankierende Leistungen wie Kinderbetreuung, Sucht-, psychosoziale Betreuung oder Schuldnerberatung bei der Integration auf den ersten Arbeitsmarkt unterstützt.

(Pressemitteilung: Landratsamt Biberach)