Kurzmeldung vom Ravensburger Klimacamp am 29.1.2021

Kurzmeldung vom Ravensburger Klimacamp am 29.1.2021
(Bild: Baumhausklimacamp Ravensburg)
WOCHENBLATT
Redaktion

Pausierung des Baumhausklimacamps mit Kundgebung am morgigen Samstag um 14:00 Uhr

Wie angekündigt, bauen die Klimagerechtigkeitsaktivist*innen des Ravensburger Baumhausklimacamps am morgigen Samstag (30.1.2021) ihr Baumhaus vorerst ab. Der Abbau wird von einer Kundgebung eingerahmt, die um 14:00 Uhr beginnt. Auf dieser werden Vertreter*innen vom Baumhaus, von Fridays for Future, von Scientists for Future, vom BUND Naturschutz sowie vom Natur- und Kulturlandschaft Altdorfer Wald e.V. sprechen.

„Wir stellen der Stadt bis zum 1. Mai ein Ultimatum. Wenn es nicht zu einer drastischen Verschlechterung der Zustände kommt, werden wir bis zum 1. Mai im Stadtgebiet Ravensburg keine Baumhäuser mehr errichten“, erklärt Schüler Samuel Bosch (18).

Im Fokus der Aktivist*innen steht in den nächsten Wochen der Regionalplan Bodensee-Oberschwaben. „Bis Mitte Februar läuft noch eine Petition [1], um den Regionalplan an die Gegebenheiten der Klimakrise anzupassen“, erklärt Bosch. „Der derzeitige Entwurf des Regionalverbands soll das Märchen des ewigen Wachstums verankern, ein gewaltiges Straßenneubauprojekt auf den Weg bringen, zahlreiche neue Flächen versiegeln und Wälder abholzen, als seien sie nicht unsere Existenzgrundlage. Der Regionalplan ist ein Hohn an die Bevölkerung, die sich parteiübergreifend ganz klar wünscht, dass die Regierung klimapolitische Verantwortung übernimmt.“

Weitere Hintergründe zum Abbau: [2]

[1] https://fairwandel-sig.de/regionalplan/
[2] https://ravensburg.klimacamp.eu/pages/Pressemitteilungen/2021-01-22-Pause.html

ORT DES NEUEN BAUMHAUSES
Das neue Baumhaus befindet sich an der Ecke Karlstraße/Eisenbahnstraße in 88212 Ravensburg. Koordinaten: 47°46’59.7″N 9°36’34.7″E. Dort findet auch die Kundgebung statt.

KONTAKT
Ingo Blechschmidt (+49 176 95110311) stellt bei Interesse den direkten Kontakt zum Baumhaus her. Das Klimacamp wird von Aktivist*innen diverser Klimagerechtigkeitsbewegungen gemeinschaftlich organisiert. Das Klimacamp macht auf das klimapolitische Versagen der Stadt und des Landkreises aufmerksam.