Kreisjugendring freut sich über einen neuen Kleinbus

Kreisjugendring freut sich über einen neuen Kleinbus
Feierten gemeinsam die Fahrzeugübergabe (von links): BoBa-Aufsichtsratsvorsitzender Jörg Bauer, BoBa-Vorstand Armin Mesmer, VR-Stiftungsvorstand Roland Wierer, KJR-Vorsitzender Jochen Schneider, Töchterchen Emily Schneider, Bettina Schultheis (KJR-Geschäftsführerin), Benjamin Taylor (Kreisjugendleiter der Sportjugend) und Elke Schneider (KJR-Vorstandsmitglied) mit Kindern und Jugendlichen der Leichtathletik-Abteilung des TSV Oberreitnau. (Bild: BoBa/Ulrich Stock)
WOCHENBLATT
Redaktion

BodenseeBank und VR-Stiftung spenden 30 000 Euro – Bus-Einsatz beim Projekt „Mobile Spielwerkstatt“

Lindau – „Gemeinsam für die Jugend“ lautet der Slogan, der den nagelneuen Kleinbus ziert, den Vertreter der BodenseeBank (BoBa) und der VR-Stiftung für Bürger am Bayerischen Bodensee dieser Tage an den Kreisjugendring (KJR) Lindau übergeben haben. Dabei handelt es sich um einen Renault Trafic, der über neun Sitzplätze verfügt und fortan für Freizeiten, Veranstaltungen und andere Einsätze der Jugendorganisation zur Verfügung steht.

Bank und Stiftung haben für die Anschaffung die stolze Summe von insgesamt 30 000 Euro gespendet. Und das Autohaus Bernhard hat noch einen ordentlichen Batzen draufgelegt, indem es einen großzügigen Preisnachlass auf den Kauf gewährte.

„Gesellschaftliche Verantwortung in der Region übernehmen – das ist das Ziel unseres Engagements“, betonten BoBa-Vorstand Armin Mesmer und BoBa-Aufsichtsratsvorsitzender Jörg Bauer bei der Übergabe des Busses auf dem Sportplatz in Lindau-Oberreitnau. Mit dabei waren Benjamin Taylor, Kreisjugendleiter der Sportjugend, sowie Kinder und Jugendliche der TSV-Leichtathletik-Abteilung – sie repräsentieren nur einen der zahlreichen Vereine, mit denen der KJR Lindau im Bereich Jugendarbeit aktiv ist.

„Ebenso wie die BodenseeBank pflegen wir als VR-Stiftung schon seit vielen Jahren eine intensive Kooperation mit dem Kreisjugendring“, erklärte Stiftungsvorstand Roland Wierer und ergänzte: „Jeder Euro, den wir hier investieren, kommt zehnfach in die Gesellschaft zurück.“

In einer kurzen Ansprache bedankte sich KJR-Vorsitzender Jochen Schneider bei den Spendern und erinnerte an den alten, 2014 ebenfalls von der BodenseeBank gespendeten Bus, indem er dessen Reisen durch ganz Europa nochmals Revue passieren ließ.

KJR-Geschäftsführerin Bettina Schultheis hob hervor, dass der neue Kleinbus, der vor allem an Jugendgruppen und -verbände im Landkreis ausgeliehen wird, über eine bessere Ausstattung als sein Vorgänger, vor allem aber über eine Anhängerkupplung verfügt. Letztere werde besonders gebraucht für den mit Spielgeräten und -materialien gefüllten Spieleanhänger oder auch den Fahrradanhänger für eine Fahrradwerkstatt mit Werkzeug und Ersatzteilen.

Gerade beim neuen, vom KJR gemeinsam mit Partnern initiierten Projekt „Mobile Spielwerkstatt – mobile Spielräume“ soll der Bus vorrangig zum Einsatz kommen, wie Schultheis weiter erläuterte. Nicht zuletzt die lange Corona-Phase hätte einmal mehr gezeigt, wie wichtig Spiele, aber auch Erlebnisse in der Natur für Kinder und Jugendliche sind.

Denn der „Verlust selbstbestimmter Spiel- und Freiräume“ wirke sich vielfach negativ auf die Entwicklung der Kinder aus. Deshalb wolle man „das alte Spielmobil wieder beleben“, mit Bus und Anhänger viel unterwegs sein und die Kinder in den Ferien sogar zu Hause am Wohnort aufsuchen, kündigte die KJR-Geschäftsführerin an.

(Pressemitteilung: BodenseeBank/VR-Stiftung)