Kreishaushalt eingebracht

Kreishaushalt eingebracht
Landrat Dr. Heiko Schmid legt Entwurf des Haushaltes des Landkreises für das Jahr 2022 dem Kreistag in einer ersten Lesung vor. (Bild: Landratsamt)
WOCHENBLATT
Redaktion

Biberach – Landrat Dr. Heiko Schmid hat heute (10. November) den Entwurf des Haushaltes des Landkreises für das Jahr 2022 dem Kreistag in einer ersten Lesung vorgelegt.

Der Kreishaushalt hat ein Volumen von 281 Millionen Euro. Davon belaufen sich die Aufwendungen im Sozialbereich auf rund 172 Millionen Euro. Einmal mehr wird der Haushalt ohne Kredite finanziert.

Der Landkreis bleibt damit schuldenfrei. Landrat Dr. Heiko schlägt vor, den Hebesatz der 45 Städte und Gemeinden in diesem Jahr unverändert zu belassen. „Wir planen in diesem Jahr wieder mit einer Kreisumlage von 24 Prozentpunkten. Das sind wir den Städten und Gemeinden auch schuldig, die ihrerseits Geld für notwendige Investitionen brauchen.“, so der Landrat. „Auch 2022 machen wir keine Schulden. Und das, obwohl wir ein Investitionsprogramm von 120 Millionen Euro allein in den kommenden drei Jahren stemmen wollen. Wirklich gewaltig, aber angemessen und richtig, um eine positive Entwicklung des Landkreises auch in Zukunft zu gewährleisten.“

Dabei hob Landrat Dr. Schmid besonders die geplanten Investitionen von rund 32 Millionen Euro im Bereich Bildung und Schulen bis 2025 hervor. Davon will der Kreis im kommenden Jahr 3,5 Millionen Euro in die Bildungsinfrastruktur investieren. Dazu sollen für verkehrliche Infrastruktur und Mobilität rund 6,8 Millionen Euro und den weiteren Breitbandausbau 4,5 Millionen Euro aufgewendet werden.

Der Haushalt wird nun in den nächsten Wochen in den einzelnen Ausschüssen des Kreistags öffentlich vorberaten. Die Verabschiedung des Haushalts durch den Kreistag ist für den 8. Dezember 2021 geplant.

Die wichtigsten Kennzahlen des Kreishaushalts 2022 finden Sie hier: https://www.biberach.de/landkreis/haushalt/kreishaushalt-2022.html

(Pressemitteilung: Landratsamt Biberach)