Weltspartag Konten für Kinder: Die Fallstricke hinter den Angeboten

Konten für Kinder: Die Fallstricke hinter den Angeboten
Der Weltspartag und seine Tücken: Online-Seminar der Verbraucherzentrale zum Weltspartag deckt Verkaufsmaschen auf, bietet Finanzwissen und hilft Sparern, bedarfsgerecht zu sparen. (Bild: Pixabay)
WOCHENBLATT
Redaktion

Anlässlich des Weltspartages beleuchtet die Verbraucherzentrale Angebote und gibt Tipps, wie man heute am besten Geld für Kinder und Enkel ansparen kann.

Der Weltspartag hat eine fast 100-jährige Tradition und findet alljährlich in der letzten Oktoberwoche statt. Eltern und Großeltern gehen mit den Kindern auf die Bank und werden dort oft gebeten, mehr aus dem Ersparten zu machen. Doch angesichts steigender Energiekosten und Nachzahlungen bei den Mietnebenkosten ist es schwierig, für Kinder und Enkel überhaupt noch etwas zur Seite zu legen. Aber welche Anlage ist überhaupt sinnvoll, wenn eine zweistellige Inflationsrate das Ersparte auffrisst?

Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg befasst sich in einem Online-Seminar mit den wichtigen Fragen zur Geldanlage:

  • Mit welchen Verkaufsmaschen Sie rechnen müssen und welche Fallstricke im Produktangebot der Banken lauern.
  • Wie Sie Geld rentabel sparen und anlegen können, ohne horrende Provisionen bezahlen zu müssen.

Überteuerte Provisionen kann man sich nicht mehr leisten

Finanzexperte Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Bawü gibt in einem kostenlosen Online-Seminar einen Überblick über die gängigsten Sparmodelle auf dem Markt und nimmt dabei auch die Werbeversprechen der Verkäufer unter die Lupe. „Wer sich in der aktuell sehr fordernden Zeit das Sparen für den Nachwuchs noch leisten kann, ist darauf angewiesen, dass die Anlage sich wirklich rentiert und ihren Zweck erfüllen wird“, so Nauhauser. Unnötige Kosten und überteuerte Provisionen kann man sich nicht mehr leisten.

Die Verbraucherzentrale vermittelt in diesem Vortrag die nötige Kompetenz, sich kritisch mit den Angeboten der Finanzindustrie auseinandersetzen zu können. Auf Basis der Seminar-Inhalte sollen die Teilnehmer Entscheidungen für sich und den Nachwuchs treffen und wissen, wie sie ihre Interessen gegen die der Produktanbieter durchsetzen können.

Einen ersten Überblick und weitere Seminar-Termine bietet die zum Thema gestaltete Homepage „Sinnvoll für Kinder und Enkelkinder sparen“.

Einen weiteren, zeitunabhängigen Zugang zu Informationen bietet die Verbraucherzentrale außerdem über einen Podcast mit „Tipps zur persönlichen Altersvorsorge-Strategie“ und dem Thema „Geldanlage mit ETFs“.

Die Anmeldung zum Online-Seminar im Oktober ist hier möglich.

(Quelle: Verbraucherzentrale BaWü)