Klare Erwartung des Aufsichtsrates: Probleme in der OSK miteinander lösen

Klare Erwartung des Aufsichtsrates: Probleme in der OSK miteinander lösen
Das Krankenhaus St. Elisabeth in Ravensburg. (Bild: Ramona Pohlner)
WOCHENBLATT
Redaktion

Ravensburg – Der Aufsichtsrat der Oberschwabenklinik gGmbH hat sich in einer eigens einberufenen Sitzung am Freitag (12. August) intensiv mit der gegenwärtigen Situation im Unternehmen befasst.

Das Gremium erwartet von allen Einzelpersonen und Berufsgruppen, atmosphärische Spannungen im Gespräch miteinander zu lösen und die Arbeit in der Sache an einer bestmöglichen Versorgung der Patienten zu orientieren.

Als Reaktion auf den Wunsch einer Mehrheit der Chefärzte nach einem Austausch mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden wird Landrat Harald Sievers als Vorsitzender des Personalausschusses des Aufsichtsrates die interessierten Chefärzte sowie die Geschäftsführer zeitnah gemeinsam in eine Sitzung des Ausschusses einladen. Es solle miteinander gesprochen werden. Nach dem Wunsch des Aufsichtsrates sollen Chefärzte und Geschäftsführung ihre Expertise in einem gemeinsamen Gespräch einbringen.

In den weiteren unternehmensinternen Dialog einbezogen werden müssen nach dem Willen des Aufsichtsrates auch alle anderen Berufsgruppen in der OSK, insbesondere die Pflege. Jede Äußerung aus der OSK müsse sehr ernst genommen werden. Der Aufsichtsrat anerkennt ausdrücklich, welche Anstrengungen seit nun schon zweieinhalb Jahren im Zeichen einer Pandemie im täglichen Betrieb der OSK notwendig sind und welche hervorragenden Leistungen erbracht werden. Dass auch vor dem Hintergrund einer Ausnahmesituation interne Spannungen zunehmen, sei sogar verständlich. Gerade deshalb sei es aber wichtig, Probleme im Dialog zu lösen.

Ausdrücklich anerkennt der Aufsichtsrat auch die Anstrengungen bei der Umsetzung des vom Kreistag beschlossenen neuen medizinischen Konzeptes. Dass die Notwendigkeit einer neuen Aufstellung der OSK gerade in die Pandemiezeit fällt, sei eine zusätzliche Belastung. Die Dinge treiben zu lassen, sei aber unverändert keine Option. Wer es mit der Zukunftsfähigkeit der OSK ernst meint, müsse sich gemeinsam mit der Geschäftsführung hinter dieses Konzept stellen. Auch dies sei eine klare Erwartung des Aufsichtsrates.

(Pressemitteilung: OSK)