Jubelfest der Galluskapelle mit zwei Jahren Verspätung: Prälatin Wulz und Weihbischof Karrer feiern die Ökumene

Jubelfest der Galluskapelle mit zwei Jahren Verspätung: Prälatin Wulz und Weihbischof Karrer feiern die Ökumene
Mit einem ökumenischen Gottesdienst feiert der Förderverein Galluskapelle sein Jubiläum nach. (Bild: Förderverein Galluskapelle Winterberg e. V.)
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Redaktion

Leutkirch – Mit zwei Jahren Verspätung feiert die Galluskapelle auf dem Winterberg am kommenden Sonntag, 3. Juli 2022, ihr 20-jähriges Bestehen. Weihbischof Matthäus Karrer und Prälatin Gabriele Wulz feiern um 15 Uhr mit den Festgästen einen ökumenischen Gottesdienst.

Eine projekthaft zusammengestellte Musikgruppe übernimmt die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes auf dem Winterberg. Alpenländische Klänge steuert der Allgäuer Alphornchor unter der Leitung von Siegfried Leitermann bei. Nach dem Gottesdienst ist eine fröhliche Begegnung der Gäste bei Getränken und Gebäck geplant.

Das Fest war eigentlich für den Sommer 2020 vorgesehen gewesen – dann kam die Covid-Pandemie; sie forderte einen schmerzhaften Verzicht auf Feiern, Feste und Gottesdienste. Zwar ist die Pandemie nicht zum Stillstand gekommen, doch lassen es die Bestimmungen und auch die Belastung des Gesundheitswesens zwischenzeitlich wieder vertretbar erscheinen, gemeinsam zu feiern. So steht der Festgottesdienst am kommenden Sonntag unter dem Wort „In Deinem Haus bin ich geborgen“.

In der Tat ist die Galluskapelle, eine nach einem Entwurf von Georg Zimmer und der Werkplanung von Georg Heinz im Jahr 2000 gebaute Rundkapelle mit beeindruckender Kathedralakustik, für viele Menschen ein Ort geworden, an dem Geborgenheit in besonderer Weise erlebbar wird.  Sie ist ein Ort für alle. Für gläubige, suchende, verzweifelte, aber auch für dankbare Menschen. Sie tragen Freude und Schmerz, Kummer und Sorgen, Glaubenszuversicht und Zweifel an diesen Ort.

Das wird anschaulich in vielen tausend Einträgen in die ausliegenden Anliegenbücher. 27 dicke Bücher sind seit dem Jahr 2000 von den Besuchern mit Anliegen, Dank und Freude gefüllt worden. 8000 Kerzen pro Jahr werden von Besucher*innen entzündet. Der Trägerverein schätzt, dass gut 200.000 Menschen in den letzten 22 Jahren den Weg auf den Winterberg gefunden haben. In diesen 22 Jahren fanden in der Galluskapelle gut 500 Veranstaltungen statt.

Die Galluskapelle ist eine der ersten neu gebauten Autobahnkirchen in Deutschland. Sie ist die erste Autobahnkirche in der Diözese Rottenburg-Stuttgart und die erste Autobahnkirche in der evangelischen Landeskirche in Württemberg. Der Förderverein wird ökumenisch von den christlichen Gemeinden in Leutkirch gemeinsam getragen.

In Erinnerung an die Christianisierung des Allgäus durch die drei „Allgäuheiligen“ Gallus, Magnus und Columban lädt die Kapelle Reisende zu Einkehr und Ruhe ein – und will ein Zeichen setzen für Toleranz und Zusammenarbeit der Konfessionen und Religionen. Das tun auch die evangelische Prälatin Gabriele Wulz aus Ulm der katholische Weihbischof Matthäus Karrer aus Rottenburg, wenn sie am Sonntag gemeinsam Gottesdienst feiern.

Eine projekthaft zusammengestellte Musikgruppe übernimmt die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes auf dem Winterberg. Alpenländische Klänge steuert der Allgäuer Alphornchor unter der Leitung von Siegfried Leitermann bei. Nach dem Gottesdienst ist eine fröhliche Begegnung der Gäste bei Getränken und Gebäck geplant.

Das Fest war eigentlich für den Sommer 2020 vorgesehen gewesen – dann kam die Covid-Pandemie; sie forderte einen schmerzhaften Verzicht auf Feiern, Feste und Gottesdienste. Zwar ist die Pandemie nicht zum Stillstand gekommen, doch lassen es die Bestimmungen und auch die Belastung des Gesundheitswesens zwischenzeitlich wieder vertretbar erscheinen, gemeinsam zu feiern. So steht der Festgottesdienst am kommenden Sonntag unter dem Wort „In Deinem Haus bin ich geborgen“.

In der Tat ist die Galluskapelle, eine nach einem Entwurf von Georg Zimmer und der Werkplanung von Georg Heinz im Jahr 2000 gebaute Rundkapelle mit beeindruckender Kathedralakustik, für viele Menschen ein Ort geworden, an dem Geborgenheit in besonderer Weise erlebbar wird.  Sie ist ein Ort für alle.

Für gläubige, suchende, verzweifelte, aber auch für dankbare Menschen. Sie tragen Freude und Schmerz, Kummer und Sorgen, Glaubenszuversicht und Zweifel an diesen Ort. Das wird anschaulich in vielen tausend Einträgen in die ausliegenden Anliegenbücher. 27 dicke Bücher sind seit dem Jahr 2000 von den Besuchern mit Anliegen, Dank und Freude gefüllt worden.

8000 Kerzen pro Jahr werden von Besuchern und Besucherinnen entzündet. Der Trägerverein schätzt, dass gut 200.000 Menschen in den letzten 22 Jahren den Weg auf den Winterberg gefunden haben. In diesen 22 Jahren fanden in der Galluskapelle gut 500 Veranstaltungen statt.

Die Galluskapelle ist eine der ersten neu gebauten Autobahnkirchen in Deutschland. Sie ist die erste Autobahnkirche in der Diözese Rottenburg-Stuttgart und die erste Autobahnkirche in der evangelischen Landeskirche in Württemberg. Der Förderverein wird ökumenisch von den christlichen Gemeinden in Leutkirch gemeinsam getragen.

In Erinnerung an die Christianisierung des Allgäus durch die drei „Allgäuheiligen“ Gallus, Magnus und Columban lädt die Kapelle Reisende zu Einkehr und Ruhe ein – und will ein Zeichen setzen für Toleranz und Zusammenarbeit der Konfessionen und Religionen. Das tun auch die evangelische Prälatin Gabriele Wulz aus Ulm der katholische Weihbischof Matthäus Karrer aus Rottenburg, wenn sie am Sonntag gemeinsam Gottesdienst feiern.

(Pressemitteilung: Förderverein Galluskapelle Winterberg e. V.)