Johanniter verteilen über 67.000 Pakete an Hilfsbedürftige

Johanniter verteilen über 67.000 Pakete an Hilfsbedürftige
Helfer der Aktion haben beim Ausladen tatkräftig mit angepackt. (Bild: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.)
WOCHENBLATT
Redaktion

Überregional (wb/dpi) – Die Johanniter-Weihnachtstrucker waren auch dieses Jahr wieder unterwegs. Über 67.000 Pakete wurden an hilfsbedürftige Menschen abgegeben.

Eigentlich kehren zum Ende des Jahres und Anfang Januar die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Johanniter-Weihnachtstruckers von der Verteilung der Pakete in den Zielländern zurück. Doch wie schon letztes Jahr war es etwas anders. Mit Hilfe von Speditionen wurden die Pakete nach Albanien, Bosnien, Bulgarien, Rumänien und die Ukraine gebracht. Dort wurden sie von den bewährten Partnern der Johanniter an Hilfsbedürftige verteilt, die dabei ebenfalls vor Herausforderungen gestellt waren.

„Natürlich gelten in den Zielländern auch Beschränkungen und Sicherheitsmaßnahmen. Zudem zählen viele der Bedürftigen zu Risikogruppen“, erläutert Ulrich Kraus, Projektleiter Johanniter-Weihnachtstrucker. „Doch unsere Partner sind geimpft und finden mit Mund-Nasen-Schutz und guter Planung Wege, um die Hilfe zu den Menschen zu bringen.“ so Kraus.

58.936 Pakete an Sammelstellen und 9.901 digital – Hilfswelle ist groß

Auch Projekte in Deutschland erhielten dieses Jahr wieder Pakete des Weihnachtstruckers. Ein Teil ging an die Tafeln in Deutschland, zudem wurden Projekte der Johanniter im Bundesgebiet unterstützt. Mittlerweile steht die Gesamtzahl fest: Insgesamt wurden 58.936 Pakete an den Sammelstellen abgegeben und 9.901 Pakete wurden virtuell gepackt!

„Allein im Raum Allgäu, Oberschwaben, Bodensee bis zum Hegau und der Baar kamen 1.151 Pakete zusammen. Ganz herzlichen Dank für die tolle Unterstützung!“, sagt Stefan Dittrich, Regionalvorstand der Johanniter Oberschwaben/Bodensee. „Wir schauen alle auf ein hartes Jahr zurück. Umso mehr freuen wir uns, dass trotzdem die Solidarität für andere nicht verloren gegangen ist“.

Mehrere tonnenschwere Lastwagen konnten mit den Paketen beladen werden.
Mehrere tonnenschwere Lastwagen konnten mit den Paketen beladen werden. (Bild: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.)

Zusätzlich zum normalen Paket, das gepackt und an einer Sammelstelle abgegeben wurde, gab es dieses Jahr auch die Möglichkeit virtuell ein Päckchen zusammen zu stellen. Die eigentlichen Pakete werden dann mit den gesammelten Geldspenden in den Zielländern von den langjährigen Partnern vor Ort eingekauft, gepackt und an die hilfsbedürftigen Menschen verteilt. Die Päckchen beinhalten Lebensmittel und Hygieneartikel. Für viele Menschen bedeutet der Inhalt dringend benötigte Hilfe für ihren Alltag.

Weitere Informationen zur Aktion sowie zu Spendenmöglichkeiten: www.johanniter.de/weihnachtstrucker, auf der Facebook-Fanseite www.facebook.com/JohanniterWeihnachtstrucker oder auf Instagram unter www.instagram.com/johanniter_weihnachtstrucker.

Was ist die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.?

Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. ist ein Werk des evangelischen Johanniterordens, dessen wichtigstes Anliegen seit Jahrhunderten die Hilfe von Mensch zu Mensch ist. Mit mehr als 25.500 Beschäftigten, 43.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und mehr als 1,2 Millionen Fördermitgliedern ist die Johanniter-Unfall-Hilfe eine der größten deutschen Hilfsorganisationen. Zu ihren Aufgaben zählen seit ihrer Gründung neben dem Rettungs- und Sanitätsdienst auch Bevölkerungsschutz und Erste-Hilfe-Ausbildung.

Hinzu kommen soziale Dienste für Kinder und Jugendliche, dazu zählen auch unsere derzeit beinahe 490 Kindertagesstätten, sowie die Betreuung und Pflege von älteren und kranken Menschen. Die Johanniter engagieren sich ebenso in der humanitären Hilfe im Ausland.