„Helle Farben sind so wichtig“ „Isolier-Station“ des Klinikums geht nach 22 Wochen wieder in Betrieb

„Isolier-Station“ des Klinikums geht nach 22 Wochen wieder in Betrieb
Nertil Bardhi und Daniela Löhle (Bildmitte in weißer Dienstkleidung) freuen sich über ihre „neue“ Station, die nun wieder in Betrieb genommen werden konnte. Daran beteiligt waren (von links) Bernhard Huber, Annik Ochel, Karl Böttcher und Marcus Brinkmann. (Bild: MCB)
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Redaktion

Fertig! 22 Wochen sind vergangen seit dem Auszug der Patienten und Mitarbeitenden der Pflegegruppen 11 und 11a des Klinikums Friedrichshafen und der Wieder-Inbetriebnahme der „Isolier-Station“, die in der Zwischenzeit für rund 930.000 Euro umgebaut und saniert wurde.

Auf rund 400 Quadratmeter Nutzfläche, in 13 Patientenzimmern und auf einem der längsten Flure des Klinikums gaben sich 18 Wochen lang Mitarbeitende der Haustechnik und unter anderem der Firmen Sanitär Dorner, Elektro Priebe, MB Trockenbau und Maler Buhmann die sprichwörtliche Klinke in die Hand. Das Ergebnis kann sich sehen lassen – Zimmer und Flur erstrahlen in frischen Farben, die neuen Bäder sind rollstuhlgerecht und die Möbel modern.

„Wir haben die Patientenzimmer zurückgebaut, die Zimmer zeitgemäß erneuert, die Grundrissaufteilung optimiert und die technische Ausstattung modernisiert“, fasst Marcus Brinkmann, Leiter Bau und Liegenschaften des MCB zusammen. Nur acht Wochen blieben für die Vorbereitung der Maßnahme von der Planung bis zur Vergabe der Bauleistungen, der besondere Dank von Marcus Brinkmann richtet sich auch an die beteiligten Ingenieurbüros Rolf Witschard sowie Auerhammer und Weiland.

Die Mitarbeitenden der Station wurden einbezogen, als es um die Farb- und Materialauswahl sowie die Ausstattung der Patientenzimmer ging. „Helle Farben sind so wichtig“, sagt stellvertretend für seine Kollegen Nertil Bardhi. Er arbeitet seit drei Jahren sehr gerne auf dieser besonderen Station, auf der die Mitarbeitenden es „mit vielen verschiedenen Infektionen zu tun haben, wodurch man immer etwas lernt“.

Seine Kollegin Daniela Löhle und er schätzen aber auch, dass sie etwas mehr Zeit für ihre Patienten haben also auf allen anderen Pflegegruppen, da diese meist länger stationär versorgt werden müssen. Gemeinsam mit ihren Kollegen habe sie sich für helle blau- und tiefere gelb-Töne bei Wänden und Mobiliar entschieden. Und im Bad fallen die kleinen blauen Fliesen auch gleich ins Auge.    

„Unser Dank gilt nicht nur den Handwerkern, die diese Baumaßnahme kurzfristig und mit hohem Engagement durchgezogen haben. Unseren Dank richten wir auch an die Zeppelin Stiftung, die diese dringend notwendige Maßnahme finanziert hat.“, sagt MCB-Geschäftsführer Franz Klöckner. Er weiß, dass es einige weitere Stationen im Klinikum, das im Juni 1975 in Betrieb genommen wurde, gibt, die auch saniert werden müssen und hat eine konkrete bereits im Auge. 

(Pressemitteilung: MCB)