Islanders müssen die Punkte gegen Füssen abgeben

Islanders müssen die Punkte gegen Füssen abgeben
Müssen den Sieg dem EV Füssen überlassen: die EV Lindau Islanders. (Bild: Verein)
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Redaktion

Lindau – Die EV Lindau Islanders haben in der Eishockey-Oberliga Süd eine 2:4-Heimniederlage gegen den EV Füssen hinnehmen müssen. Gegen den Rivalen aus dem Allgäu stand Lucas Di Berardo im Kasten, Dominik Hattler war als Back-Up zurück. Tim Sezemsky musste aufgrund einer kleinen Blessur aus dem Spiel in Passau aussetzen.

Beide Teams begannen die Partie – laut EVL-Vereinsmitteilung – mit hohem Tempo, gebremst wurde dies dann durch eine erste Strafzeit gegen die Hausherren. Das Penalty-Killing der Lindauer klappte allerdings. Und: Eine weitere Strafe gegen die Islanders wurde ebenso gut verteidigt. Ein erstes EVL-Powerplay brachte auch nicht den gewünschten Erfolg.

Im weiteren Verlauf des Drittels war es – so der EVL weiter – eine ausgeglichene Partie, in der die Defensivreihen beider Mannschaften nicht viel zugelassen hatten. Als den Ostallgäuern dann ein folgenschwerer Pass hinter dem eigenen Tor passierte, war Corvin Wucher zur Stelle. Er schnappte sich den Puck, machte eine  Drehung vors Tor und erzielte mit einem schönen Rückhand-Lupfer das 1:0 und damit auch seinen ersten Treffer im Profibereich.

Kurz vor Drittelende waren die Islanders nochmals im Powerplay. In diesem musste Lucas di Berardo einen Monstersave auspacken, nachdem sich die Gastgeber einen Konter einfingen. So ging es mit einer knappen Führung für den EV Lindau in die erste Pause.

Die Füssener kamen wacher aus der Kabine und setzten die Islanders immer öfter unter Druck, was dann auch im Ausgleich resultierte. In der 25. Minute war Marc Besl zum 1:1 erfolgreich. Und: Dropmann ließ in der 29. Minute sogar das 2:1 für Füssen folgen. Als die Islanders ihre Offensivbemühungen nochmals erhöhten, schlugen die Füssener eiskalt zu – 1:3.

Nach einem Schuss von der blauen Linie, fälschte Florian Stauder den Puck unhaltbar zum Treffer für die Ostallgäuer ab. Im Anschluss nahm EVL-Headcoach Gerhard Puschnik eine Auszeit, um das Lindauer Team neu auszurichten. Der Anschlusstreffer gelang allerdings nicht mehr, während ein Unterzahlspiel gut verteidigt wurde.

Das letzte Drittel begannen die Islanders im Powerplay, weil Füssen kurz vor Drittelende noch eine Strafe kassierte. Der schnelle Anschlusstreffer gelang nicht. Kurz darauf musste man selbst in Unterzahl agieren, tat dies aber souverän. In der 50. Minute war es mit dem Anschlusstreffer zum 2:3 dann aber soweit.

Fredrik Widén schnappte sich im Powerplay den Puck, umkurvte einen Verteidiger sowie den Goalie. Nach diesem Treffer wollten die Gastgeber mit aller Macht den Ausgleich, aber Füssen blieb mit Kontern brandgefährlich. Gut drei Minuten vor Ende der Partie war die Chance auf den Ausgleich im Powerplay da.

Trotz eines wahren Sturmlaufs scheiterten die EV Lindau Islanders am überragendem Goalie der  Gäste aus Füssen. Gut eine Minute vor Ende des Spiel zogen die Lindauer noch den Keeper, was Füssen in der 60. Minute zum „Empty Net-Treffer“ und 4:2-Endstand ausnutzte.

Tore:

EVL#93 C. Wucher, 17. Min., 1:0
EVF#97 Besl, 25. Min., 1:1
EVF#7 Dropmann, 29. Min., 1:2
EVF#65 Stauder, 32. Min., 1:3
EVL#97 Widén, 50. Min., 2:3
EVF#27 Payeur, 60. Min., 2:4