„Ich bin und ich werde“: Weltkrebstag am 4. Februar

„Ich bin und ich werde“: Weltkrebstag am 4. Februar
(Bild: Klaus Nielsen von Pexels)
WOCHENBLATT
Redaktion

Bonn (chw) – Der diesjährige Weltkrebstag am 4. Februar steht unter dem Motto „Ich bin und ich werde“. Jedes Jahr erkranken in Deutschland 510.000 Menschen neu an Krebs – Tendenz steigend. Über vier Millionen Menschen leben mit der Krankheit. Und rund 40 Prozent aller Krebsfälle könnten durch eine gesunde Lebensweise vermieden werden. „Diese drei Zahlen machen deutlich: Krebs ist und bleibt ein zentrales Gesundheitsproblem unserer Gesellschaft. Sie zeigen aber auch ein enormes Potenzial: Mit einem gesundheitsbewussten Verhalten kann jeder sein individuelles Krebsrisiko senken“, so Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. Die gemeinnützige Organisation tut alles, um Krebspatienten zu helfen und die Volkskrankheit zu bekämpfen.

Hauptgrund für den Anstieg der Neuerkrankungen: die steigende Lebenserwartung. Denn Krebs ist eine Krankheit, die vor allem im höheren Lebensalter auftritt. „Die Deutsche Krebshilfe steht Betroffenen mit Rat und Tat zur Seite – zum Beispiel mit Informationsmaterialien und dem kostenfreien Informations- und Beratungsdienst INFONETZ KREBS“, erklärt Nettekoven. Menschen, die durch ihre Erkrankung unverschuldet in finanzielle Not geraten sind, unterstützt die Deutsche Krebshilfe mit ihrem Härtefonds. Darüber hinaus fördert die Stiftung jedes Jahr zahlreiche Projekte auf allen Gebieten der Krebsbekämpfung, um die Versorgung krebskranker Menschen stetig zu verbessern – so auch innovative Forschungsprojekte, mit dem Ziel, Krebs besser zu verstehen, zu vermeiden und zu behandeln. „Dabei sind wir unabhängig von wirtschaftlichen und politischen Interessen, denn wir finanzieren unsere gesamten Aktivitäten ausschließlich durch Spenden aus der Bevölkerung.“

Mitmachaktion zum Weltkrebstag: www.krebshilfe.de/weltkrebstag.