Hinweise zum Umgang mit Rückständen nach Brand bei Reifen Göggel in Gammertingen

Hinweise zum Umgang mit Rückständen nach Brand bei Reifen Göggel in Gammertingen
Rund 15 Kilometer weit konnten Flammen und Rauch wahrgenommen werden. Von Samstag auf Sonntag kam es bei dem Reifengroßhändler Göggel in Gammertingen zu einem Großbrand. (Bild: David Pichler)
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Redaktion

Sigmaringen – Mit dem Brand des Reifenlagers der Firma Göggel kam es über das Firmenareal hinaus, auch in umliegenden Gemeinden zu verschiedenen Rußablagerungen. Das Landratsamt Sigmaringen lässt über ein Labor derzeit Untersuchungen dieser Partikel vornehmen. Mit einem Ergebnis der Analysen ist erst in einigen Tagen zu rechnen.

Bis die Analyseergebnisse vorliegen, empfiehlt das Landratsamt Sigmaringen vorsichtshalber Folgendes:

  • Fahrzeuge können regulär in einer Waschanlage gereinigt werden.

  • Andere Gegenstände können vorsichtig abgereinigt werden, wobei das Abwasser über die Kanalisation abzuleiten ist. In der Kläranlage ist in der Folge eine umfängliche Abreinigung der Belastungen sichergestellt.

  • Unnötiges Aufwirbeln der Partikel sollte vermieden werden.

  • Rußbehaftetes Obst und Gemüse in Gärten sollte zunächst nicht geerntet und verzehrt werden. Wenn die Analyseergebnisse vorliegen, kann je nach Ergebnis ggf. ein Verzehr nach Abspülen mit Wasser wieder möglich werden. Bei Kräutern und ähnlichen Pflanzen empfiehlt sich bei Rußbesatz direkt eine Entsorgung über den Restmüll.

  • Spiel- und Sportflächen, auf denen sich Partikel finden, sollten ebenfalls bis zur Analyse oder Abreinigung nicht genutzt werden.

  • Für eine Säuberung von betroffenen Kinderspielflächen (bspw. Sandkästen) wird empfohlen, glatte Oberflächen mit haushaltsüblichen Reinigungsmitteln abzuwischen (Abwasser bitte in die Kanalisation einleiten!) und Spielsand auszutauschen.

Eine Verunreinigung des Trinkwassers kann ausgeschlossen werden.

Der Stadtverwaltung Sigmaringen liegen aktuell aber keine Hinweise auf Rußablagerung auf der städtischen Gemarkung vor und bittet dennoch um Beachtung.

(Pressemitteilung: Stadt Sigmaringen)