HenneHörtHin live im Freibad

HenneHörtHin live im Freibad
Bürgermeister Matthias Henne bei "HenneHörtHin" im Freibad. (Bild: Brigitte Göppel)
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Redaktion

Bad Waldsee – Hingehört und gemeinsam mit Jugendlichen an Zukunftsthemen gearbeitet, das hat Bürgermeister Matthias Henne jüngst beim mittlerweile schon etablierten Format „HenneHörtHin“, das diesmal endlich live stattfinden konnte. Rund 30 Jugendliche waren dazu ins Strand- und Freibad gekommen.

Zuvor hatte die Stadt Jugendliche und junge Erwachsene zwischen zwölf und 25 Jahren aus Bad Waldsee und den Ortschaften eingeladen. Unter den Gästen waren auch Vertreter der Sportgemeinschaft und Verantwortliche der Stadtverwaltung.

Im ersten Teil des Abends ging es um die Erweiterung des Freizeitparks am Stadtsee. Der zweite Teil drehte sich um die Findung eines kreativen Namens für den Park. Und im dritten Teil ging es darum, wie sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen gerne an der Stadtpolitik, an Themen die ihnen wichtig sind, beteiligen möchten.

Rund 30 Jugendliche nahmen am Format mit Bürgermeister Henne teil.
Rund 30 Jugendliche nahmen am Format mit Bürgermeister Henne teil. (Bild: Brigitte Göppel)

Eingeteilt in mehrere Gruppen machten sich die Jugendlichen mit großem Engagement an die Arbeit und brachten so manche pfiffige Idee, aber auch Verbesserungsvorschläge, ein. Zuvor hatten Andreas Heine vom Fachbereich Bauen/Stadtentwicklung sowie Planerin Ulla Hauser aus Waldburg die bisherigen Planungen für den Freizeitpark vorgestellt. Beide waren, ebenso wie der Bürgermeister, völlig begeistert, wie kreativ und konzentriert sich die Jugendlichen gemeinsam mit „ihrem“ Park auseinandersetzten und dabei sehr gute Vorschläge entstanden. Matthias Henne betonte zudem, dass das Freizeitareal keine Konkurrenz zum Sportentwicklungsplan darstelle. Die Baumaßnahmen würden in zwei Bauabschnitten umgesetzt – der erste Abschnitt besonders zügig, nämlich bereits kommenden Herbst, der zweite Abschnitt im Jahr 2022.

Mit großem Engagement machten sich die Jugendlichen an die Arbeit und brachten tolle Ideen ein.
Mit großem Engagement machten sich die Jugendlichen an die Arbeit und brachten tolle Ideen ein. (Bild: Brigitte Göppel)

Bei der Namensfindung für den Park entfielen die meisten Zustimmungspunkte auf die Vorschläge „Waldsee Jugend Park“ (WJP) sowie „AREA 339“ (angelehnt an die Postleitzahl). Bei der Frage nach der Form der Jugendbeteiligung, wozu auch Carola Krebs, Leiterin des Jugendkulturhauses, anwesend war, stellte sich ein Jugendparlament ganz knapp als Favorit heraus. Über den endgültigen Namen sowie die Form der Beteiligung soll abschließend in einer Onlineumfrage entscheiden werden.

Zum Abschluss des zweistündigen Programms konnten die Jugendlichen den Bürgermeister fragen, was sie schon immer zu Themen der Stadt wissen wollten und mit ihm darüber diskutieren. Dabei wurde ein breiter Mix von Fragen gestellt – zum Beispiel zu den geplanten Busbuchten, zu Wohnsituationen bis hin zur Gestaltung des Pausenhofs. „Es hat richtig Spaß mit Euch gemacht“, sagte Matthias Henne zum Abschluss. „Eure Bedürfnisse zu kennen, sie ernst nehmen und auch umzusetzen, das ist gelebte Stadtpolitik.“

(Pressemitteilung: Brigitte Göppel/Stadt Bad Waldsee)