Helfer-vor-Ort Sickenried 2020 stark gefordert

Helfer-vor-Ort Sickenried 2020 stark gefordert
"Helfer vor Ort" Gruppen der Johanniter in Sickenried, (Bild: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.)
WOCHENBLATT
Redaktion

Die ehrenamtlichen Helfer-vor-Ort (HvO) Gruppen der Johanniter in der Region Oberschwaben/Bodensee (Sickenried) wurden 2020 zu mehr als 600 Notfällen alarmiert. Trotz einer anfänglichen Corona-Zwangspause stieg erneut die Anzahl der Einsätze innerhalb eines Jahres deutlich an.

Kreis Ravensburg – Die Helfer*innen engagieren sich neben ihrer eigentlichen ehrenamtlichen Tätigkeit in den Gruppen Oberteuringen, Brochenzell/Ettenkirch, Sickenried, Oberzell, Bavendorf/Taldorf und Meckenbeuren. Um die Zeit zwischen einem Notruf und dem Eintreffen des Rettungsdienstes so gering wie möglich zu halten, gibt es speziell ausgebildete ehrenamtliche die sich als „ersteintreffende“ in den unterschiedlichen Gemeinden engagieren. Bei einem Einsatz kommen die Mitglieder mit ihrem Equipment von zu Hause, der Arbeit oder direkt aus der Nachbarschaft. Die noch junge Gruppe ist für Sickenried, Torkenweiler und Teile Oberhofens zuständig. Die Helfer*innen wurden zu mehr als 70 Notfällen alarmiert. So mussten die Mitglieder bspw. zu zwei Reanimationen, zwei Kindernotfällen und zwei schweren Verkehrsunfällen ausrücken. Als Einsatzreichster Monat kristallisierte sich mit 15 Alarmierungen der Monat September heraus. Zur Spitzenabdeckung des Rettungsdienstes rückte die Gruppe auch nach Weißenau und die Stadt Ravensburg aus.

„Helfer vor Ort“ Gruppen der Johanniter in Taldorf/Bavendorf und Oberzell (Bild: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.)

Da das gesamte System ist aus Spenden finanziert ist, sind die ehrenamtlichen auf Spenden angewiesen. Eine Ausstattung eines Mitglieds kostet zirka 2500 Euro. Jeder Euro fließt direkt in die Arbeit ein.

Spenden können gerne an folgendes Konto der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. überwiesen werden:

IBAN: DE48 3702 0500 0004 3018 00 – BIC BFSWDE33XXX und dem Verwendungszweck „Helfer-vor-Ort“.