Helfer-vor-Ort in Oberteuringen, Brochenzell und Ettenkirch 2020 stark gefordert

Helfer-vor-Ort in Oberteuringen, Brochenzell und Ettenkirch 2020 stark gefordert
"Helfer vor Ort" Gruppen der Johanniter in Oberteuringen. (Bild: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.)
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Redaktion

Die ehrenamtlichen Helfer-vor-Ort (HvO) Gruppen der Johanniter in der Region Oberschwaben/Bodensee (Oberteuringen, Brochenzell und Ettenkirch) wurden 2020 zu mehr als 600 Notfällen alarmiert. Trotz einer anfänglichen Corona-Zwangspause stieg erneut die Anzahl der Einsätze innerhalb eines Jahres deutlich an.

Die Helfer*innen engagieren sich neben ihrer eigentlichen ehrenamtlichen Tätigkeit in den Gruppen Oberteuringen, Brochenzell/Ettenkirch, Sickenried, Oberzell, Bavendorf/Taldorf und Meckenbeuren. Um die Zeit zwischen einem Notruf und dem Eintreffen des Rettungsdienstes so gering wie möglich zu halten, gibt es speziell ausgebildete Ehrenamtliche, die sich als „Ersteintreffende“ in den unterschiedlichen Gemeinden engagieren. Bei einem Einsatz kommen die Mitglieder mit ihrem Equipment von zu Hause, der Arbeit oder direkt aus der Nachbarschaft. Im Gemeindegebiet von Oberteuringen gab es die meisten Alarmierungen. Insgesamt gab es in den letzten 12 Monaten 145 Alarmierungen. Darunter vier Reanimationen, sieben Kindernotfälle und 10 Verkehrsunfälle. Zur spitzen Abdeckung musste die Gruppe in zehn Fällen in Nachbargemeinden ausrücken. Erwähnenswert ist auch die gute Zusammenarbeit zwischen der Feuerwehr Oberteuringen und der HvO-Gruppe. Bei etlichen Einsätzen konnte die schnelle und professionelle Zusammenarbeit schon unter beweisgestellt werden.

„Helfer vor Ort“ Gruppen der Johanniter in Brochenzell-Ettenkirch. (Bild: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.)

Eine weitere Gruppe ist für die Ortschaft Brochenzell sowie für die Gemeinde Ettenkirch zuständig. Hier wurden die Helfer*innen in den letzten 12 Monaten zu mehr als 90 Notfällen alarmiert. So mussten die Mitglieder bspw. zu zwei Reanimationen, vier Kindernotfällen und vier Verkehrsunfällen ausrücken. Als einsatzreichster Monat kristallisierte sich hier mit 14 Alarmierungen der Monat Februar heraus.

Da das gesamte System ist aus Spenden finanziert ist, sind die ehrenamtlichen auf Spenden angewiesen. Eine Ausstattung eines Mitglieds kostet zirka 2500 Euro. Jeder Euro fließt direkt in die Arbeit ein.

Spenden können gerne an folgendes Konto der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. überwiesen werden:

IBAN: DE48 3702 0500 0004 3018 00 – BIC BFSWDE33XXX und dem Verwendungszweck „Helfer-vor-Ort“.