Heizung und Sanitär Krimmer GmbH & Co. KG wird als „TOPAusbilder 2022 – 2024“ ausgezeichnet

Heizung und Sanitär Krimmer GmbH & Co. KG wird als „TOPAusbilder 2022 – 2024“ ausgezeichnet
Joachim Krimmer,mit seiner Auszeichnung "TOPAusbilder". (Bild: Wochenblatt Media)
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Redaktion

Leutkirch – Von der Handwerkskammer Ulm wurde die Firma „Krimmer GmbH & Co. KG“ in Leutkirch als TOPAusbilder ausgezeichnet. Dieser Titel wird seit wenigen Jahren zur Ehrung herausragender Ausbildungsbetriebe im Kammergebiet vergeben.

Seit 1930 gibt es den Traditions-Betrieb. In den bald 100 Jahren haben dort mehr als 200 Jugendliche ihre Ausbildung begonnen. Jeder Auszubildende hat seine Lehre erfolgreich abgeschlossen und viele von ihnen haben im Anschluss den Meister gemacht.

Wer bekommt den Titel „TOPAusbilder“?

Verschiedene Kriterien müssen erfüllt werden, damit man TOPAusbilder werden kann. So müssen fünf Prozent der gesamten Belegschaft Auszubildende sein. Ebenso muss in den vergangenen zehn Jahren (oder seit Betriebsgründung) durchgehend ausgebildet werden.

Auch müssen mehr als 90 % der Azubis die Ausbildung erfolgreich abschließen. Die Abbruchquote darf nicht höher als 5 % in den letzten zehn Jahren betragen. In den letzten zehn Jahren mussten mindestens 50 % der Azubis mindestens mit Note 3,0 abschließen. Sonst wäre die Chance auf die Auszeichnung bereits futsch gewesen. Ebenso müssen 50 % der Azubis die Abschlussprüfung beim ersten Mal bestehen, doch das haben die Azubis von Heizung und Sanitär Krimmer bisher immer direkt geschafft.

Welche Betreuung muss durch den Ausbildungsbetrieb erfolgen?

Für jeden Azubi müssen zwei Fachkräfte zur Verfügung stehen, die diesen im Betrieb betreuen. Für jeden Auszubildenden gibt es für die gesamte Dauer der Ausbildung einen festen Ansprechpartner. Auch wird gewährleistet, dass während der Arbeitszeit Berichtsheft, Nachhilfe, Übungen usw. fest eingeplant werden können. Der Austausch mit Lehrern oder Dozenten findet mindestens einmal pro Jahr statt.

Wie muss die Personalentwicklung aussehen?

Der Besuch von externen Seminaren und die Teilnahme von Leistungswettbewerben werden unterstützt und gefördert. Ebenso können Messen oder andere Fachveranstaltungen besucht werden. Der Ausbilder selbst muss in den letzten zwei Jahren ein Seminar oder eine Weiterbildung zum Thema Ausbildung besucht haben.

Welche Karrierechancen muss der Ausbildungsbetrieb anbieten?

Die Übernahme der Auszubildenden muss möglich sein, was beim Ausbildungsbetrieb Krimmer bisher immer gewährleistet wurde.

Ebenso müssen Kooperationen mit anderen Betrieben bestehen, damit Erfahrungen während der Ausbildung gesammelt werden zu können. Die Azubis bekommen Unterstützung bei Fort- oder Weiterbildungen, sowie Meisterkurse oder Seminare.

Was zählt bei dieser Auszeichnung außerdem?

Auch der Auszubildende muss eine Bewertung des Betriebes abgeben, die in die Bewertung durch die Handwerkskammer Ulm einfließt. So wird beispielsweise nachgefragt, wie es sich mit der korrekten Ausbildungsvergütung und Abrechnung im Ausbildungsbetrieb verhält. Auch möchte die Handwerkskammer wissen, wie sehr der Ausbilder die Inhalte und Arbeitsvorgänge vermitteln kann.

Und wenn ein Ausbildungsbetrieb all das macht, seine Azubis perfekt unterstützt und begleitet, DANN gibt’s eben auch die Auszeichnung TOPAusbilder – so wie die Firma Krimmer aus Leutkirch.