Häfler Speedskater Maurice Marosi zählt zu den Top drei in Europa

Häfler Speedskater Maurice Marosi zählt zu den Top drei in Europa
In der Gesamtwertung seiner Altersklasse stand Maurice Marosi am Ende auf dem Siegertreppchen. (Bild: Marvin Klotz)
WOCHENBLATT
Redaktion

Friedrichshafen (wb) – Am vergangenen Wochenende ging der 14-jährige Maurice Marosi vom Speedteam Bodensee erstmals für die deutsche Inline-Speedskating-Nationalmannschaft beim Europacup-Finale im belgischen Oostende an den Start. Über 400 Skater nahmen an den internationalen Wettkämpfen auf dem 200-Meter-Oval teil.

In der Altersklasse von Maurice Marosi waren Länder wie Portugal, Frankreich, Belgien, Holland, Ungarn und Polen mit ihren Nationalmannschaften angereist. Los ging es mit der Disziplin 200-Meter-Sprint, welche einzeln auf Zeit gelaufen wurde. Über Vorläufe qualifizierte sich der junge Häfler für das Finale und konnte am Ende mit 19,633 Sekunden den zweiten Platz erzielen. In der Zielkurve touchierte Maurice Marosi leicht die Bande, was ihn wichtige Sekunden zum Sieg kostete.

Für die 45 Skater in seiner Altersklasse ging es anschließend mit dem 5000-Meter-Punkte-Rennen weiter. Über einen Vorlauf wurden hier die 24 schnellsten für das Finale ermittelt. Der Skater vom Bodensee konnte sich abermals einen Platz im Finale sichern, wo die Nationen aus Frankreich und Portugal ein hohes Tempo vorlegten. Maurice Marosi konnte sich zwei Punkte sichern, was ihn am Schluss auf Platz 6 brachte.

Erstmals ging Maurice Marosi im Dress der Deutschen Inline-Speedskating-Nationalmannschaft an den Start.
Erstmals ging Maurice Marosi im Dress der Deutschen Inline-Speedskating-Nationalmannschaft an den Start. (Bild: Marvin Klotz)

Am zweiten Wettkampftag wurden dann die 500-Meter-Sprint-Rennen ausgetragen. Über vier Vorläufe sicherte er sich erneut einen Platz im Finale, zusammen mit seinem Nationalmannschaftskollegen Manuel Eppinger aus Grossbettlingen. Hier erreichte Marosi den zweiten Platz. Nach kurzer Pause folgte der Vorlauf über die 5000-Meter-Ausscheidung, wo er im Finale über 7000 Meter schließlich Platz 8 belegte.

Am dritten Tag standen noch zwei Rennen über 3000 und 5000 Meter auf dem Programm. Im Lauf über 5000 Meter war Maurice Marosi zwar in der Spitzengruppe, geriet aber in den Schlussrunden in einen Crash – mit einer Geschwindigkeit um die 40 km/h, sodass er nicht mehr ausweichen konnte. Mit kleineren Verletzungen erreichte er noch als 17. das Ziel.

Im abschließenden 3000-Meter-Lauf sammelte der 14-Jährige nochmals alle Kräfte und erreichte nach einem spannenden Rennen Platz zwei. In der Gesamtwertung seiner Altersklasse stand der Schüler des Graf-Zeppelin-Gymnasiums damit auf dem Treppchen auf Platz drei. Als bester deutscher Sportler seiner Altersklasse konnte sich Maurice über seine Medaille und Pokale des Flanders-Grand-Prix freuen.