Guido Wolf MdL im Gespräch mit Kreisärzteschaft: „Die Terminvergabe für Impfungen nach wie vor zu langsam!“

Guido Wolf MdL im Gespräch mit Kreisärzteschaft: „Die Terminvergabe für Impfungen nach wie vor zu langsam!“
1 (von links): Auf dem roten Sofa - Dr. Matthias Szabo, Vorsitzender der Kreis-ärzteschaft und Landtagsabgeordneter Guido Wolf MdL (Bild: Guido Wolf MdL)
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Redaktion

Tuttlingen – Im Rahmen seiner Gesprächsreihe „Auf dem roten Sofa“ hat sich der Landtagsabgeordnete Guido Wolf zu aktuellen Fragen rund um das Thema Impfungen gegen das Covid-19-Virus mit Dr. med. Matthias Szabo, Vorsitzender der Ärzteschaft des Landkreises Tuttlingen, und dem ersten Vorsitzenden des Kreisseniorenrats Tuttlingen, Anton Stier, ausgetauscht.

Stier berichtete Wolf, dass er nach wie vor zahlreiche Rückmeldungen von älteren Bürgerinnen und Bürgern erhalte, wonach die Terminvergabe für Impfungen schwierig sei.

(von links):Auf dem roten Sofa – Anton Stier, Vorsitzender des Kreisseniorenrats und Land-tagsabgeordneter Guido Wolf MdL(Bild: Guido Wolf MdL )

„Die vom Sozialministerium vorgenommene Änderung auf ein Recall-System hat leider noch nicht in allen Bereichen die erwünschten Verbesserungen gebracht“, so Wolf. „Nach wie vor scheinen die Terminsuchen von Angehörigen nachts am aussichtsreichsten. Das ist aber nicht für alle Menschen möglich, da müssen sich schnell Verbesserungen einstellen“, sagte der Abgeordnete.

Mit Dr. med Matthias Szabo, der auch Pandemiebeauftragter für den Landkreis Tuttlingen ist, war er sich einig, dass die Ärzteschaft in den vergangenen Monaten bereits Erhebliches dazu beigetragen hat, die Folgen der Pandemie zu lindern. Wolf ist der Ansicht, dass sobald ausreichend Impfstoff verfügbar ist, auch an interessierte Ärztinnen und Ärztinnen Impfstoff ausgegeben werden soll, damit diese Impfungen vornehmen könnten. Auf diese Weise könnten die Impfungen dezentral erfolgen, was wiederum die Kreisimpfzentren entlasten und den Bürgerinnen und Bürgern aufwändige Wege ersparen würde.