Geologiepfad eröffnet – Hirschskulptur offiziell übergeben

Geologiepfad eröffnet – Hirschskulptur offiziell übergeben
Geologin Petra Wolz (sie wird Führungen anbieten), Lena Schuttkowski (REMO), Stadtförster Martin Nuber, Bürgermeisterin Monika Ludy, Fachbereichsleiter Walter Gschwind und Shqipe Karagja freuen sich über die beiden neuen Attraktionen im Freizeitparadies Tannenbühl. (Bild: Brigitte Göppel)
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Redaktion

Bad Waldsee (bg) – Gleich zwei neue Attraktionen kann das Bad Waldseer Freizeitparadies Tannenbühl seinen Besuchern anbieten. Zum einen den neuen Geologiepfad durch den Tannbühlwald und zum anderen die neue Hirschskulptur mit dem gigantischen Findling am Eingang zu den Tiergehegen.

Der Hirsch wurde von einem Künstler aus Eichenholz des Stadtwalds gefertigt. Der Findling, der um die 30 Tonnen wiegt, trat bei den Erschließungsarbeiten für das Gewerbegebiet Wasserstall im wahrsten Sinne des Wortes hervor. Er bildet fast den Abschluss des Geologiepfades, er ist die zweitletzte Station. Der Geologiepfad beginnt dort, wo der Wald- und Baumpfad endet, mitten im Tannenbühlwald. Ein erster Lehrpfad war bereits Mitte der 70er-Jahre im Tannenbühl angelegt worden. Nun ist er erneuert und zeitgemäß umgesetzt worden. Wichtig war dabei das vollkommen neue pädagogische Konzept des Lehrpfades. Es sollten nicht nur im Stil des Frontalunterrichts Daten und Fakten zu Bäumen genannt werden. Vielmehr ist an jedem Standort auch eine sogenannte Kindertafel angebracht, die Fragen stellt. Man kann sich hier zunächst einmal selbst Gedanken machen. Die jeweilige Antwort ist schließlich hinter einer Klapptafel versteckt und in einfachen Worten dargestellt, so haben sicherlich auch die Kinder jede Menge Spaß, die geologische Geschichte rund um Bad Waldsee lebhaft zu entdecken.

Bei der Gestaltung der Schilder wurde darauf geachtet, dass die Informationen leicht verständlich sowie abwechslungsreich sind.

Oberbürgermeister Matthias Henne zeigte sich bei der Schlussabnahme des Lehrpfads sehr angetan von der neuen Attraktion im Tannenbühl. „Das ist ein tolles Angebot hier vor Ort für Familien und Spaziergänger“, sagte er. Der Pfad biete Abwechslung und vermittle auf einfache Art und Weise Wissen. Somit könnten Sensibilität und Verständnis für die Zusammenhänge in der Natur geweckt werden. Matthias Henne Matthias Henne dankte Stadtförster Martin Nuber, der Ideengeber und Projektleiter des Wald- und Baumlehrpfads ist. Ebenso dankte er Lena Schuttkowski vom Verein Regionalentwicklung Mittleres Oberschwaben (REMO) für die finanzielle Förderung im Rahmen des Regionalbudgets für Kleinprojekte in Höhe von 15.885,60 Euro (die Gesamtkosten betragen 19.857 Euro), bei Thomas Gretler (Journalist und Fotograf) und Bernd Lehne (Diplom-Kommunikationsdesigner) für die verständlichen Texte, Stefan Meiershofer für die Umsetzung der QR-Verlinkung zum Oberschwaben Portal sowie Professor Dr. Schwab für die fachliche Unterstützung und allen die bei der Umsetzung behilflich waren. Ein weiterer Dank ging an den Rotary Club Bad Waldsee-Aulendorf für die 400-Euro-Spritze zur Mitfinanzierung der Holzskulptur.

(Pressemitteilung: Brigitte Göppel/Bad Waldsee)