Gegen Söflingens Patrick Klöffel ist kein Kraut gewachsen

Gegen Söflingens Patrick Klöffel ist kein Kraut gewachsen
Ist kaum zu stoppen: Patrick Klöffel (beim Wurf). (Bild: HSG FF)

Friedrichshafen (tmy) – Eine gute Anfangsphase und gleich mehrere Comebacks im weiteren Spielverlauf haben den Landesliga-Handballern der HSG Friedrichshafen-Fischbach dennoch keine Punkte beschert. Am Ende unterlag die Mannschaft von Andreas Rohrbeck der TSG Söflingen II in der Bodenseesporthalle mit 27:28. Patrick Klöffel erzielte 15 Tore.

Ja, Lukas Dürner wusste genau, wen er als erstes beglückwünschen und an sich drücken musste, nachdem der Söflinger Abwehrhüne nach dem Abpfiff auf die Platte zurückkehren durfte – es war Spielmacher Klöffel, den die Abwehr der HSG-Handballer einfach nicht in den Griff bekommen hatte.

Dürner selbst sah bereits in der 18. Minute die Rote Karte, als er bei einer Abwehraktion gegen Denis Turnadzic zu spät kam und den Gegenspieler im Gesicht erwischte – keine böse Absicht, aber den Regeln entsprechend vertretbar. Zu diesem Zeitpunkt lag die TSG-Reserve knapp mit 8:7 vorne, doch die HSG blieb bis zur 26. Minute in Schlagdistanz – 12:13.

Doch dann zogen Klöffel und Co. bis zur 17:12-Pausenführung davon, weil der Kontrahent vom Bodensee zu ungenau zielte oder so manches Zuspiel nicht beim Mitspieler landete. Die Vorentscheidung? Nicht wirklich, denn das Team von Coach Rohrbeck, der von Ingo Ortlieb und Marius Ratt auf der Bank unterstützt wurde, war in Minute 42 wieder dran – „nur“ noch 18:20.

Inzwischen hütete Enrico Göser das Häfler Gehäuse für David Pietsch, auch Söflingen hatte den Hüter bereits getauscht. Die Häfler Deckung stand nun etwas besser, doch die Chancenverwertung passte in dieser Phase nicht wirklich. Infolgedessen setzte sich Söflingen II in der 49. Minute wieder etwas ab und lag mit 23:19 vorne. Als Patrick Klöffel auf 25:21 stellte, war der mitgereiste Anhang der TSG bereits in Siegerlaune (52.).

Doch die Hausherren – nun wieder mit Pietsch zwischen den Pfosten – kämpften beherzt, ließen sich nicht abschütteln und nutzten die wenigen Unkonzentriertheiten der „Zweiten“ aus Söflingen – sehr zum Ärger von Trainer Werner Pointinger – eiskalt aus (26:27, 59.).

Aber für eine Wende oder einen Punktgewinn reichte es für die „Blisshards“ nicht, weil Patrick Klöffel noch einen Pfeil im Köcher hatte und zum 28:26 einnetzte – Treffer Nummer 15. So sahen die Häfler Fans in den letzten 50 Sekunden lediglich noch den 27:28-Anschlusstreffer durch Klemen Kotnik.

Der genaue „Spielfilm“ und die Aufstellungen mit Torschützen sind auf www.hvw-online.org hinterlegt.