Lufthansa-Pilot Volker Nickel „inspiziert“ Christoph 45 Geburtstagsüberraschung nach gelungener Rücken-OP

Geburtstagsüberraschung nach gelungener Rücken-OP
Volker Nickel (rechts) „inspizierte“ zwei Tage nach seiner Rücken-OP im Klinikum Friedrichshafen den dort stationierten den Rettungshubschrauber Christoph 45, begleitet wurde er von (von links) Pilot Jochen Fleckenstein, Chefarzt Prof. Dr. Volker Wenzel (Anästhesie) und Chefarzt Prof. Dr. Ludwig Oberkircher (Unfallchirurgie). (Bild: MCB)
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Redaktion

Friedrichshafen (MCB) – Eigentlich wollte Volker Nickel am Bodensee gemeinsam mit seiner Frau ein paar Tage Urlaub machen: „Berge und Wasser sind für uns die schönste Kombination“, erzählt er und weil das so ist, haben die in Siegburg wohnenden Nickels ihren Wohnwagen in Tettnang stationiert.

Kaum dort angekommen und eingerichtet, wurden die Schmerzen im Rücken des Lufthansa-Piloten Nickel, der in seinen rund 31 Jahren bei der deutschen Airline schon „alle“ Flugzeuge sicher an alle erdenklichen Ziele auf der Welt geflogen ist, doch schlimmer und er wandte sich an einen ansässigen Orthopäden, der ihn direkt ins Klinikum Friedrichshafen einwies. Hier wurde er von Prof. Dr. Ludwig Oberkircher erfolgreich an einer komplexen Wirbelsäulen-Problematik operiert…

An seinem 63. Geburtstag, zwei Tage nach der OP, erfüllten ihm sein Operateur, sein Anästhesist, Prof. Dr. Volker Wenzel, und Christoph-45-Pilot Jochen Fleckenstein einen Wunsch: Volker Nickel durfte den am Klinikum Friedrichshafen stationierten DRF-Rettungshubschrauber Christoph 45 aus allernächster Nähe betrachten. Sicherheitshalber wurde er im Rollstuhl zum Helikopter geschoben, doch der fitte Mann stand zwei Tage nach der OP sicher daraus auf und war einfach gerührt: Ein Mann, der mit 14 Jahren zum ersten Mal geflogen ist, der mehr als 20.000 Flugstunden vorzuweisen hat und aktuell einen Jumbo-Jet (Boing 747) fliegt… freute sich sehr über dieses besondere „Geburtstagsgeschenk“. Auch wenn er nicht mit Christoph 45 fliegen durfte, war er begeistert und tauschte sich stehend angeregt mit seinem Piloten-Kollegen aus. Natürlich wurden Fotos gemacht, damit die drei Töchter daheim auch sehen können, was der Papa an seinem Geburtstag so erlebt…

Seine allgemeine Fitness ist eine gute Voraussetzung für einen schnellen Genesungsprozess, denn Volker Nickel will weiterhin fliegen, so lange es geht – also noch zwei Jahre, denn dann ist leider Schluss mit der professionellen Fliegerei. Von seinem ersten Flug nach der OP, so versprach er, schickt er Bilder nach Friedrichshafen. 

(Pressemitteilung: Medizin Campus Bodensee)