Geburtenrekord für das Jahr 2020 zu verzeichnen

Geburtenrekord für das Jahr 2020 zu verzeichnen
(Symbolbild: pixabay)
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Redaktion

Wangen – Im Rückblick hat es im Pandemiejahr 2020 – laut städtischer Mitteilung – auch sehr erfreuliche Nachrichten gegeben. Zumindest für die Eltern von 769 Kindern, die im Standesamt Wangen im Allgäu angemeldet worden sind. Dies seien deutlich mehr Geburten als in den vorangegangenen Jahren.

Der Unterschied zum Vorjahr ist – so die Stadt Wangen weiter – ein Plus von 64 Kindern. Weniger erfreulich sei hingegen, dass pandemiebedingt seltener geheiratet wurde. Die Sterbefälle nahmen in Summe um drei gegenüber dem Vorjahr zu.

Dass in Wangen mehr Kinder zur Welt kommen würden, war unter anderem eine Folge der Schließung des Krankenhauses 14-Nothelfer in Weingarten im Herbst. „Erfreulicherweise hat sich der Anteil der Wangener Kinder ebenso leicht erhöht“, sagt Walter Martin, Leiter des Standesamts.

Und: Auf der Hitliste der Namen gebe es bei Buben und Mädchen neue Spitzenreiter. Zehnmal wurden Mädchen Ella genannt, ebenso oft bei den Buben jeweils Noah und Paul. Bei den Mädchen folgen auf Platz zwei Emilia und Emma (je acht Nennungen), dann Mila (7), auf Platz vier Leni, Maja und Romy (jeweils sechs), sowie Amelie, Frieda und Hannah mit jeweils fünf Nennungen auf Platz fünf.

Bei den Buben platziert sich Lukas mit acht Nennungen auf Platz zwei und Felix ist auf Platz drei weiter hoch im Kurs mit sieben Nennungen. Den vierten Rang teilen sich Ben, Julian, Luca und Theo. Diese Namen wurden je sechsmal vergeben. Auf Platz fünf folgen Emil und Johannes (je fünfmal).

Dafür hätten sich etwas weniger Brautpaare im Wangener Rathaus das Ja-Wort gegeben. Nach 220 im Vorjahr, waren es dieses Jahr 203 Paare. So manche vorgemerkte Trauung sei abgesagt worden, sagt Martin. 101 Paare kamen aus Wangen, bei 22 war ein Partner von auswärts, in 80 Fällen waren beide Brautleute keine Wangener.

Für die getrennte Namensführung entschieden sich 39 Paare gegenüber 32 im Vorjahr. 154 Mal (172) übernahm die Ehefrau den Nachnamen des Mannes, zehn Mal (16) machten die Paare den Geburtsnamen der Frau zum Ehenamen. Für die Namenshinzufügung entschieden sich 14 Paare (13).

Im Rahmen der Vorjahre bewegte sich die Zahl der Sterbefälle mit 566 (2019: 563), darunter waren 250 (221) Wangenerinnen und Wangener. Ihr Anteil an der Gesamtzahl stieg damit leicht. Im Krankenhaus starben 260 (244) Personen, im Hospiz 90 (116), in der Fachklinik 72 (75), in den Seniorenheimen 64 (51), daheim oder andernorts 80 (77). 

Die Zahl der Kirchenaustritte sank nach dem Rekordjahr 2019 (265) auf einen Durchschnittswert von 196. Diese teilen sich wie folgt auf: 154 römisch-katholisch,  42 evangelisch.