Großeinsatz in Bayern G7-Gipfel in Elmau – Bundespolizei im Einsatz

G7-Gipfel in Elmau – Bundespolizei im Einsatz
Der G7-Gipfel findet dieses Mal in München statt. (Bild: Bundespolizei)
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Redaktion

Reisende müssen mit Binnengrenzkontrollen rechnen

München – Der Einsatz der Bundespolizeidirektion München anlässlich des G7-Gipfels hat begonnen. Es handelt sich dabei um den größten Einsatz der Bundespolizei in Bayern seit Jahren. Die Beamtinnen und Beamten werden insbesondere im südbayrischen Raum präsent sein. Sie werden dabei ihre bahnpolizeilichen Aufgaben wahrnehmen und den grenzüberschreitenden Verkehr überwachen. 

Dies bezieht sich nicht nur auf den grenzüberschreitenden Straßenverkehr oder das Schienennetz in Bayern, sondern auch auf die sogenannte Grüne Grenze. Auch die Flugverbindungen am Flughafen München behält die Bundespolizei im Blick.

Reisende müssen daher mit entsprechenden Kontrollen im Grenzgebiet rechnen. Die Beeinträchtigungen für den grenzüberschreitenden Verkehr sollen auf das für die öffentliche Sicherheit erforderliche Maß beschränkt werden. Der Einsatz erfolgt in enger Abstimmung mit den beteiligten Sicherheitsbehörden, insbesondere mit der bayrischen Landespolizei, dem Zoll und mit der österreichischen Polizei.

Die Bundespolizei bittet darum, beim Überschreiten der Grenze den Reisepass oder Personalausweis mitzuführen, um die Kontrollzeit so gering wie möglich zu halten.

Neben den Beamtinnen und Beamten, die grenz- und bahnpolizeiliche Aufgaben zu erfüllen haben, spielen die Hubschrauber der Bundespolizei eine besondere Rolle im G7-Einsatz. Die Piloten werden nicht nur die Bundespolizeidirektion München, sondern weitere vielfältige Bedarfsträger unterstützen.

Die Direktion Bundesbereitschaftspolizei unterstützt die Bundespolizeidirektion München mit zusätzlichen Einsatzkräften, aber auch in logistischer Hinsicht mit ihren vielfältigen Fähigkeiten: Dabei handelt es sich beispielsweise um Technik für die Kontrollstellen oder auch durch die Einrichtung von Verpflegungspunkten für die Beamtinnen und Beamten.

Weiterhin hat die bayrische Landespolizei ein gemeinsames kostenfreies Bürgertelefon ins Leben gerufen, an dem sich auch die Bundespolizei beteiligt. Aus Deutschland ist die Hotline erreichbar unter 0800 7766330. Für Anfragen aus Österreich steht die Rufnummer 00800 77663300 zur Verfügung. Die Bevölkerung hat somit die Möglichkeit, alle Fragen im Zusammenhang mit dem Gipfeltreffen direkt an ihre Polizeien zu richten.

„Nutzen Sie diese für alle Anliegen und Fragen, die Sie an uns haben.“, so das Angebot des Präsidenten der Bundespolizeidirektion München, Dr. Karl-Heinz Blümel. „Wir werden alles dafür tun, die Beeinträchtigungen der Bürgerinnen und Bürger so gering wie möglich zu halten“, versicherte Dr. Blümel bei der heutigen Auftakt-Pressekonferenz der Bundespolizei am Grenzübergang Griesen.

(Pressemitteilung: Bundespolizeidirektion München)