Fruchtige Kürbissuppe mit Apfelnote

Fruchtige Kürbissuppe mit Apfelnote
Selbstgemachte Kürbissuppe mit einem Hauch Paprika und Curry. (Bild: picture alliance / Zoonar | Marina Saprunova)

Jetzt kommt sie wieder, die Suppenzeit. Draußen wird das Wetter immer ungemütlicher und drinnen wärmt was Heißes. Da kommt der Herbstklassiker Kürbissuppe genau richtig. Die Suppe lässt sich auf viele unterschiedliche Arten würzen und verfeinern, sodass man sie immer wieder neu entdecken kann. Hier ein Rezept mit feinem Apfelgeschmack.

Welcher Kürbis eignet sich?

Optimal für die Zubereitung einer Kürbissuppe sind Hokkaido oder Butternut, da sie beide sehr aromatisch sind und leicht nussig schmecken. Der Vorteil beim Hokkaido-Kürbis ist, dass er sich mit Schale verarbeiten lässt – man spart sich also das lästige Schälen.

Wer den Aufwand nicht scheut, kann den Butternut-Kürbis auswählen. Die buttrige Konsistenz des Kürbisfleischs macht die Suppe besonders cremig. Der Muskat-Kürbis eignet sich ebenfalls gut für eine Suppe.

Knoblauch und Ingwer geben dem Herbstklassiker eine feine Note
Knoblauch und Ingwer geben dem Herbstklassiker eine feine Note (Bild: pixabay)

Zutaten:

  • 1 kg Kürbis Hokkaido
  • 2 Karotten
  • 2 Kartoffeln
  • 20 g Butter oder Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 mittleres Stück Ingwer
  • 1 Ltr Gemüsebrühe
  • 200 ml Apfelkompott
  • ½ Becher Sahne
  • Salz, Pfeffer, Muskat, Curry, Kurkuma und etwas Chilipulver

Zubereitung:

Den Kürbis waschen, halbieren, das Fruchtfleisch vom Kerngehäuse trennen und in Stücke schneiden. Die Karotten und die Kartoffeln ebenfalls schälen und in Stücke schneiden.

Dann die fein geschnittene Zwiebel in einem großen Kochtopf mit der Butter oder dem Olivenöl andünsten und den kleingewürfelten Knoblauch dazugeben. Die Karotten mit den Kartoffeln zum Kürbisfleisch geben, alles umrühren und weiter andünsten. Zum Schluss den zerkleinerten Ingwer dazu.

Zum Genießen: Eine cremige Kürbissuppe.
Zum Genießen: Eine cremige Kürbissuppe. (Bild: picture alliance / Zoonar | Darius Dzinnik)

Alles mit der Gemüsebrühe ablöschen und ca. 20 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen. Mit einem Rührstab pürieren. Sollte die Suppe zu dick sein, mit etwas Brühe auffüllen. Das zuvor zubereitete Apfelkompott unterrühren und nochmals leicht pürieren. Mit Salz, Curry und Kurkuma abschmecken. Die ungeschlagene Sahne dazu und anrichten. Obendrauf frisch gemahlenen Pfeffer, eine Note geriebene Muskatnuss und als Farbklecks etwas Chilipulver.