Frischer Honig für Konstanzer Pflege-Einrichtungen

Frischer Honig für Konstanzer Pflege-Einrichtungen
Luise Mitsch (Altenhilfeverein Konstanz e.V.) und Matthias Wagner (Imkerverein Konstanz e.V.) präsentieren die „Speise der Götter“. (Bild: Spitalstiftung Konstanz)
WOCHENBLATT
Redaktion

Konstanz – Der Altenhilfeverein und der Imkerverein Konstanz e. V. haben den Bewohnerinnen und Bewohnern der Konstanzer Pflegeeinrichtungen und den zur Spitalstiftung Konstanz gehörenden zwei Wohngemeinschaften für Ältere – laut städtischer Mitteilung – 100 Kilogramm Honig gespendet.

Die 10. „Mut-Mach-Aktion“ des Altenhilfevereins Konstanz e. V. sei eine gelungene Kooperation: Denn die Spitalstiftung Konstanz erhielt – so die Stadt Konstanz weiter – davon 45 Kilogramm der „Speise für Götter“. Dieser Begriff, so Luise Mitsch, stamme aus dem alten Ägypten, wo Honig bereits vor mehreren Tausend Jahren als sehr gesundes Lebensmittel geachtet wurde.

Sie erklärt: „Ich habe mir überlegt, was gefallen würde und was auf der Zunge zergeht. Ich wollte bei dieser Mut-Mach-Aktion Seele und Gaumen glücklich machen.“ Ihre Anfrage für die geplante Honigaktion traf beim Imkerverein sofort auf offene Ohren. Der Vorsitzende des Vereins, Martin Schröpel, rief seine Vereinskollegen und -kolleginnen auf, für die gute Sache Honig beizusteuern.

Sie spendeten Konstanzer Stadthonig, Bio-Honig von der Reichenau, Waldhonig und weitere Sorten im Wert von 800 Euro. Der Altenhilfeverein unterstütze den Imkerverein mit 1000 Euro. Luise Mitsch habe die Bewohnerinnen und Bewohner in stationären Pflegeeinrichtungen seit Beginn der Pandemie mit abwechslungsreichen Geschenken bedacht.

Ob Blumen, Schokolade, Erdbeeren, Eis oder nun mit Honig: Ihr und dem Altenhilfeverein Konstanz e. V. sei es wichtig, den betagten Menschen in dieser schwierigen Zeit der Pandemie Mut zuzusprechen.