EV Lindau Islanders müssen sich zum Oberliga-Auftakt mit 3:4 geschlagen geben

EV Lindau Islanders müssen sich zum Oberliga-Auftakt mit 3:4 geschlagen geben
(Bild: redgreystock / flickr)
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Redaktion

Höchstadt – Abermals ist den EV Lindau Islanders zum Auftakt in eine neue Spielzeit der Eishockey-Oberliga Süd kein Erfolgserlebnis gelungen. Bei den Höchstadt Alligators unterlagen die Gäste vom Bodensee mit 3:4 (2:0, 1:3, 0:1).

Zu Beginn der Partie tasteten sich beide Teams – laut Vereinsmitteilung – etwas ab und versuchten Sicherheit ihn ihr Spiel zu bekommen. Die erste Chance der Partie ging aufs Konto der Alligators, wurde von Di Berardo im EVL-Tor aber mit einem schönen Save vereitelt. I

In der 4. Spielminute waren es dann die Islanders, die mit ihrer Chance den ersten Treffer erzielten. Nach einem Bullygewinn von Andreas Farny und einem Pass von Tim Sezemsky, war es Dominik Ochmann der mit einem schönen Schuss von der blauen Linie zum 0:1 traf. In einem anschließenden Powerplay konnten die Islanders kein weiteren Treffer erzielen.

Mehr Spielanteile lagen im Anschluss bei den Lindauern, die Mittelfranken waren mit Tempogegenstößen aber stets brandgefährlich. Ein Unterzahlspiel der Islanders, zur Mitte des Drittels, blieb ohne Gegentreffer. In der 18. Minute nutzte Daniel Schwamberger einen Fehler im Aufbau der Alligators und legte den Puck schulbuchmäßig zurück auf Simon Klingler, der trocken zum 0:2 einnetzte.

Kurz vor Drittelende vereitelte Di Berardo noch einen Gegenstoß der Höchstadter im Eins gegen Eins souverän. Im zweiten Drittel wollten sich die Islanders vom ersten Bully weg im gegnerischen Drittel festsetzen, wurden durch eine Strafe aber gestoppt. In dieser Unterzahl hatte Daniel Schwamberger bei einem Konter die Chance auf das dritte Tor, verpasste aber knapp.

Als der EVL wieder komplett war, hatten er das Spielgeschehen wieder voll im Griff, ehe man erneut in Unterzahl agieren musste. Abermals standen die Abwehrreihen und Lucas Di Berardo souverän. Nach dem Überzahlspiel waren die Alligators nun besser in der Partie und nutzten zwei Unaufmerksamkeiten in der Gäste-Abwehr eiskalt aus.

In der 32. Minute war es Ex-Islander Jiri Mikesz, der zum 1:2 traf und in der 33. Minute Milan Kostourek, der zum 2:2 ausgleichen konnte. Diese zwei schnellen Gegentore waren wie ein Weckruf für die Islanders. In der 35. Minute war es Kapitän Andreas Farny, der nach einem Pass von Tim Sezemsky und Daniel Schwamberger, das 3:2 erzielte.

Das muntere Tore schießen ging aber weiter: Nur eine Minute später bekamen die Lindauer den Puck nicht aus dem eigenen Drittel und kassierten durch Jari Neugebauer den 3:3 Ausgleich. Nach diesem torreichen Drittel ging es mit einem Unentschieden in die zweite Pause. Das letzte Drittel begann direkt mit einer Strafe gegen unsere Lindauer, welche aber ohne Folgen blieb. Ein eigenes Powerplay kurz darauf, konnten unsere Lindauer trotz guter Abschlüsse, nicht zum erneuten Führungstreffer, verloren den Puck im Aufbau und bekamen in der 46. Minute, nach einem Konter, sogar das 3:4 durch den Alligator Anton Seewald.

Die Islanders fuhren im Anschluss wütende Angriffe, der Goalie der Alligators vereitelte aber sehr gut und die Inselstädter mussten auch auf Gegenstöße der Mittelfranken gefasst sein. Gut anderthalb Minuten vor Ende der Partie nahm Headcoach Gerhard Puschnik eine Auszeit und nahm den Goalie zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis.

Die Lindauer warfen nochmal alles rein, der Treffer wollte aber nicht mehr fallen, sodass man mit einer knappen Niederlage die Heimreise antrat. Am Sonntag, 8. November, treffen die Islanders bei ihrer Heimpremiere (18 Uhr) auf die Riverkings aus Landsberg.