Es sprudelt auf dem Schadenhof

Es sprudelt auf dem Schadenhof
Das neue Fontänenfeld im Schadenhof sprudelt endlich, eine Abordnung des Gemeinderats (in der Mitte OB Zeidler) tastete sich bei der Eröffnung vorsichtig an die Wasserdüsen heran. (Bild: Stadtverwaltung Biberach)
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Redaktion

Noch ein Brunnen für die Biberacher Innenstadt: Auf dem Schadenhof wurde das Fontänenfeld eröffnet.

Die neun Wasserdüsen des Fontänenfelds, die bis zwei Meter hoch spritzen können, sind nicht nur eine Attraktion für Kinder – sie bringen auch mehr Leben auf den innerstädtischen Platz, der bislang ein bisschen Hinterhofatmosphäre geatmet hat und sorgen für das, was Stadtplaner „Aufenthaltsqualität“ nennen: Man bleibt einfach gerne da.

Das erste Biberacher Fontänenfeld wurde vor drei Jahren am Alten Postplatz installiert, durch die Pandemie hat die Realisierung im Schadenhof etwas gedauert. Jetzt kommt sie als Startsignal für die langsame Wiederöffnung des Innenstadt-Handels – auch wenn einige Kommunalpolitiker wegen der Kosten von 238 000 Euro plus 53 000 Euro Nebenkosten ihre Einwände hatten. Letztlich setzte sich die Ansicht der CDU durch: Deren Stadtrat Friedrich Kolesch, der auch im Vorstand der Werbegemeinschaft sitzt, sprach von einer „Attraktion für Biberach“.  

Das Wasser des fünf mal acht Meter großen Fontänenfelds fließt in einem Kreislauf aus einer Zisterne über Pumpen in die Fontänendüsen, über die Platzfläche in eine Schlitzrinne und so wieder zurück in die Zisterne. Auch das Regenwasser kann von der Zisterne aufgefangen werden.

(Quelle: Stadt Biberach)