Erste Impfungen gegen das Coronavirus in Meckenbeuren: Bürgermeisterin lobt beispielhaftes Vorgehen

Erste Impfungen gegen das Coronavirus in Meckenbeuren: Bürgermeisterin lobt beispielhaftes Vorgehen
Bürgermeisterin Elisabeth Kugel begrüßt das erste Impf-Team im Wohnpark St. Georg. Alle Besucher wurden beim Betreten des Gebäudes getestet und trugen durchgehend eine FFP2-Maske. (Bild: Gemeinde Meckenbeuren)
WOCHENBLATT
Redaktion

Meckenbeuren – Letzte Woche Donnerstag, am 14. Januar, war es soweit: Die Bewohnerschaft und das Personal des Pflegeheims im Wohnpark St. Georg in Meckenbeuren waren die Ersten in der Gemeinde, die eine Impfung zum Schutz gegen das Coronavirus erhielten.

Bürgermeisterin Elisabeth Kugel begrüßte gemeinsam mit dem Leiter des Wohnparks Sven Kühl und Pflegedienstleiterin Daniela Kammerer das erste der drei Impfteams, welches aus Tübingen trotz Schneegestöber angereist war. Mit dabei: Die Kühlbox mit dem Impfstoff. Nach einer kurzen Vorbereitungszeit konnte die Impfung der ersten Bewohnerin Frau Amtmann durchgeführt werden. „Hurra, ich bin geimpft“ war ihre Reaktion, bevor ihre 31 Mitbewohnerinnen und Mitbewohner nacheinander an der Reihe waren. 

Wohnparkleiter Sven Kühl berichtete, dass er die Anmeldung für einen Impftermin eine Woche vorher verschickt hatte, zwei Tage später eine Zusage aus Tübingen erhielt und er und sein Team dann fünf Tage Zeit hatten, um die Impf-Aktion vorzubereiten. Insbesondere die Zusammenstellung der Dokumente und datenschutzrechtliche Fragen haben ihn rund um die Uhr beansprucht, erzählte er. Außerdem war es dem Leitungsteam wichtig, Bewohnerschaft und Mitarbeiter umfassend über die Impfung aufzuklären. Die Bürgermeisterin bestärkte ihn: „Ich begrüße es sehr, dass Sie die Impfungen zeitnah in die Wege geleitet haben und sowohl Bewohnerschaft als auch das Pflegepersonal in den Prozess durch gute Information eingebunden haben. Sie senden hier ein wichtiges Signal.“

Drei Impfteams erreichten am 14. Januar nacheinander St. Georg. Die Bewohnerinnen und Bewohner des 1. und des 2. Stockwerks wurden separat geimpft und in einer dritten Gruppe etwa 80 Prozent des Personals. So gab es keine Überschneidungen zwischen den Gruppen. Im Wohnpark dürfen Personal und Besucher sich nur aufhalten, wenn sie sich bei Betreten des Gebäudes einem Schnelltest unterziehen. Seit gut vier Wochen handhabt die Einrichtung das inzwischen so und fährt damit gut.

Drei Wochen nach der ersten Impfung werden die Impfteams nochmals anreisen, um die zweite Dosis zu impfen und so die Immunität gegen das Virus sicherzustellen.