Erfolgreiche Re-Zertifizierung des Biberacher AltersTraumaZentrums

Prof. Dr. Götz Röderer (rechts) freut sich gemeinsam mit Dr. Christian Appel über die erneute Re-Zertifizierung des AltersTraumaZentrums.
Prof. Dr. Götz Röderer (rechts) freut sich gemeinsam mit Dr. Christian Appel über die erneute Re-Zertifizierung des AltersTraumaZentrums. (Bild: Sana Kliniken Landkreis Biberach GmbH)

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Höchste medizinische Qualität bei der Behandlung von betagten Patienten erneut bestätigt

Biberach – Die Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie im Biberacher Sana Klinikum hat in Kooperation mit der Klinik für Geriatrische Rehabilitation des Zentrums für Älterenmedizin Laupheim ihre hohe Kompetenz in der unfallchirurgisch-geriatrischen Versorgung von älteren Traumapatienten erneut unter Beweis gestellt: Nach der erstmaligen Zertifizierung als AltersTraumaZentrum (ATZ) im Jahr 2015 folgte jüngst die zweite Re-Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU).

Die Menschen in Deutschland werden immer älter. Mit dem damit verbundenen demografischen Wandel wächst auch der Bedarf an einer altersgerechten medizinischen Behandlung von betagten Patienten. Insbesondere im Bereich der unfallchirurgischen Versorgung, denn mit dem Alter steigt die Anzahl an Frakturen stark an.

Zusätzlich leiden ältere Traumapatienten oftmals an Begleiterkrankungen, die eine ganzheitliche Betrachtungsweise des Gesundheitszustandes erfordern. Folglich hat die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Experten aus dem geriatrischen und unfallchirurgischen Bereich in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Diesem Umstand wird im Biberacher Klinikum bereits seit über sechs Jahren Rechnung getragen.

So wurde die Klinik in 2015 als eine der ersten in Deutschland von der DGU als AltersTraumaZentrum (ATZ) zertifiziert. Mit der zwischenzeitlich zweiten erfolgreichen Re-Zertifizierung wurde dem Klinikum nun erneut eine maßgeschneiderte unfallchirurgisch-geriatrische Behandlung betagter Patienten bescheinigt.

Voraussetzung hierfür ist ein ganzheitlicher Behandlungsansatz, der nicht mit der Behandlung des Traumas endet, sondern in einer geeigneten Rehabilitationsmaßnahme fortgeführt wird. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Unfallchirurgie, Geriatrie, speziell ausgebildeten Pflegekräften, Sozial- und Pflegeberatung sowie Logopädie, Ergo- und Physiotherapie bietet älteren Patienten dabei umfassende Vorteile. Festgelegte Standards tragen zudem dazu bei, die Sicherheit in der Versorgung sowie die Behandlungsqualität weiter zu erhöhen. Für den Patienten bedeutet das vor allen Dingen eine gezieltere Versorgung und damit schlussendlich mehr Lebensqualität.

Die umfassende Auditierung erfolgt durch Fachexperten und enthält strenge Vorgaben unter anderem im Hinblick auf die Qualifikation des Personals, die Ausstattung sowie die Ablauforganisation. So werden im ATZ bereits bei der Aufnahme mögliche altersspezifische Begleiterkrankungen erfasst, die neben der unfallchirurgischen Versorgung bedarfsgerecht therapiert werden.

Die Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie sichert dabei die Behandlung der gesamten Bandbreite muskuloskelettaler Erkrankungen und Verletzungen. Schwerpunktmäßig werden sämtliche Frakturen, Wirbelsäulen- und Beckenverletzungen sowie Knie-, Schulter-, Fuß- und Sprunggelenksverletzungen behandelt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Revisionsendoprothetik.

Für eine optimale Weiterversorgung bietet die Klinik für Geriatrische Rehabilitation in Laupheim, welche laut FOCUS-Gesundheit in 2021 erneut zu den Top-Rehakliniken in Deutschland zählt, nach dem operativen Eingriff ein umfangreiches Therapieangebot; einschließlich geriatrischer frührehabilitativer Komplexbehandlung. Betagten Patienten mit akuten und chronischen Erkrankungen soll so die Rückkehr nach Hause sowie die möglichst selbständige Bewältigung des Alltags ermöglicht werden.

Prof. Dr. Götz Röderer, Zentrumskoordinator und Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie, sowie Dr. Christian Appel, Koordinator Qualitätscontrolling und Rehaplanung und Chefarzt der Klinik für Geriatrische Rehabilitation, freuen sich über die erneute Auszeichnung und betonen die großartige Teamleistung: „Das A und O bei der Behandlung von betagten Traumapatienten ist die fachbereichsübergreifende Zusammenarbeit sowie die enge interdisziplinäre Vernetzung im Haus.

Die erneute Zertifizierung belegt die erfolgreiche Zusammenarbeit der einzelnen Schnittstellen zum Wohle unserer Patienten. Gleichzeitig spiegelt sie die wichtige Funktion unseres Zentrums in der unfallchirurgisch-geriatrischen Behandlung von älteren Menschen im Landkreis und darüber hinaus wider. Besonders stolz sind wir dabei auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die tagtäglich für die ausgezeichnete medizinische sowie pflegerische Versorgung unserer Patienten in Biberach und Laupheim sorgen. Einen besonderen Dank möchten wir an dieser Stelle an unsere Oberärztin Frau Dr. Melanie Renn richten, die den Zertifizierungsprozess maßgeblich unterstützt und vorangetrieben hat.“

(Pressemitteilung: Sana Klinikum Landkreis Biberach)