Tragödie an der Zugspitze Erfahrener Bergsteiger stürzt 30 Meter in den Tod

Erfahrener Bergsteiger stürzt 30 Meter in den Tod
Ein erfahrener Kletterer stürzt an der Zugspitze tödlich ab. (Bild: DAV/Hans Herbig)
WOCHENBLATT
Redaktion

Garmisch-Partenkirchen (pr/le) – Ein tragisches Ende nahm eine Klettertour im Bereich der Zugspitze (2962 m) für einen 62-jährigen Mann aus Nordrhein-Westfalen. Aus ungeklärter Ursache stürzte er an der Nordwand mehrere Meter ab und starb dabei.

Im Bereich der alpinen Kletterroute „Eisenzeit“ kam es laut Polizei zu dem tragischen Unglück. Der 62-Jährige aus dem Raum Bergisch Gladbach war zusammen mit seinem 55-jährigen Begleiter aus der Nähe von Köln auf dem Weg zum Gipfel der Zugspitze.

Schwierige Route

Im oberen Bereich der Tour suchte der 62-Jährige nach dem weiteren Wegverlauf, stürzte dabei rund 30 m über felsiges Gelände ab und verstarb noch an der Unfallstelle. Der verunglückte Bergsteiger war ein geübter Kletterer und erfahrener Alpinist. Die gewählte Route gilt als spektakulär und schwierig.

Der Begleiter konnte unverletzt durch den Rettungshubschrauber ins Tal gebracht werden. Im Einsatz waren die Bergwacht Grainau, zwei Rettungshubschrauber sowie die Alpine Einsatzgruppe der Polizei.