Eishockey Regionalliga: EVR erkämpft sich Punkt in Zweibrücken

Eishockey Regionalliga: EVR erkämpft sich Punkt in Zweibrücken
Alex Katjuschenko hat mit dem 6:6 den EVR in Zweibrücken ins Penaltyschießen gebracht. (Bild: EV Ravensburg/Jonas Kieble)
WOCHENBLATT
Redaktion

Ravensburg (wb/dab) – Das Regionalligateam des EV Ravensburg hat sich einen Punkt in Zweibrücken erkämpft und damit endgültig Platz sechs in der Tabelle vor Mannheim und Bietigheim gesichert. Das 6:7 nach Penaltyschießen war nach einem starken Auftritt aber zu wenig, um im letzten Heimspiel der Hauptrunde am Freitag gegen Pforzheim eventuell noch Heilbronn auf Platz fünf gefährden zu können.

Die heimischen „Hornets“ und der EVR boten den knapp 500 Zuschauern ein Spiel, das jederzeit sein Eintrittsgeld wert war. Den ersten Stich des Abends setzten die „Hornissen“ in der 14. Minute durch Leon Sawitzki. Eine Minute später gab es den nächsten Aufreger mit einer Fausteinlage beider Seiten, die mit jeweils einer Hinausstellung endete.

Viele Tore zu Beginn

Sportlich war dann der EVR am Zug. Andreas Wiesler erzielte in der 17. Minute den Ausgleich, den nur eineinhalb Minuten später Julian Reiss mit der erneuten Zweibrücker Führung beantwortete. Eine halbe Minute vor der Pausensirene gelang Louis Delsor das 2:2. Der EVR brachte das Unentschieden aber nicht in die Kabine. Acht Sekunden vor Drittelende besorgte Calvin Engel das 3:2. Im zweiten Drittel ergab sich erst in der 32. Minute Zählbares, als Fabian Herzog zum dritten Male der Ausgleich gelang.

Philipp Heckenberger hatte dies offenbar außerordentlich missfallen. 28 Sekunden waren im Schlussabschnitt gespielt, als er die Scheibe zum Ausgleich Nummer vier im Kasten der „Hornets“ versenkte. In der 44. und 45. Minute dann ein Doppelschlag: Fabian Fellhauer und Lukas Sawicki schossen Zweibrücken mit 6:4 in Front. Die Fans dachten schon an eine Vorentscheidung, doch Wiesler schoss in der 49. Minute den Anschluss. Alex Katjuschenkos 6:6 in der 56. Minute beförderte den EVR wenigstens ins Penaltyschießen, in dem Zweibrücken dann aber das treffsichere Team war.